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Jahresausflug des Museumsvereins Prestegg nach München

Der Jahresausflug 2026 des Museumsvereins Prestegg führte die Vereinsmitglieder nach München. Auf dem Programm standen zwei sehr unterschiedliche, aber gleichermassen eindrückliche Ziele: das prachtvolle Schloss Nymphenburg und die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau.

Von pd
aktualisiert vor 52 Minuten

Schloss Nymphenburg vermittelte den Teilnehmenden einen eindrucksvollen Einblick in die Welt der bayerischen Kurfürsten und Könige. Die weitläufige Schlossanlage zeugt von der einstigen Pracht und dem grossen Luxus des höfischen Lebens. Das ursprünglich im Barock errichtete Schloss wurde im Laufe der Zeit erweitert und umgestaltet. Besonders beeindruckten die prächtigen Innenräume mit ihren kunstvollen Decken, wertvollen Möbeln und aufwendigen Verzierungen. Die verschiedenen Stilrichtungen, vom Barock bis zu späteren klassizistischen Elementen, machen Nymphenburg zu einem eindrucksvollen Zeugnis bayerischer Geschichte und höfischer Kultur.

Am Nachmittag führte der Weg zur KZ-Gedenkstätte Dachau. Im Gegensatz zur Pracht von Nymphenburg war dieser Besuch von der Erinnerung an eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte geprägt. Eine kompetente und eindrückliche Führung vermittelte den Teilnehmenden die Geschichte des Konzentrationslagers Dachau, die Lebensbedingungen der Häftlinge und die Geschehnisse während der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs. Der Rundgang hinterliess bei allen einen tiefen Eindruck und zugleich Unverständnis darüber, dass so etwas geschehen konnte.

Der Besuch von Nymphenburg und Dachau hätte unterschiedlicher kaum sein können: Hier die prachtvolle Welt der Herrscher, dort die bedrückende Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Gerade dieser Gegensatz machte den Ausflug zu einem besonderen Erlebnis und zu einer eindrücklichen Auseinandersetzung mit Geschichte und Kultur.