Die historische Kleinstadt gilt als eines der schönsten Dörfer Italiens. Von Klausen war es nicht mehr weit zum Höhepunkt der Reise, dem Museum Heide in Laion am Tor zum Grödental. «Eine wertvolle Krippe entsteht mit Können und Liebe zum Detail.»
Das Krippenmuseum Heide wurde 2012 eröffnet und umfasst rund 50 Meisterwerke der bedeutendsten Krippenbauer Österreichs und Italiens. Ermöglicht wurde ein Einblick in die Schnitzwerkstatt von Sohn Gerald und in die Krippenwerkstatt des Firmengründers Heinrich Demetz. Die bekleideten Heide-Krippenfiguren sind den Krippenbauern ein Begriff. Tochter Yvonne ist als Schneiderin für die Bekleidung verantwortlich, während Tochter Romina den Figuren durch das Bemalen den letzten Schliff gibt. Beeindruckende Landschaften und malerische Inszenierungen bringen die Heide-Ankleidefiguren wunderbar zur Geltung. Im Shop sind die Heidefiguren in verschiedenen Grössen und Modellen wunderschön präsentiert.
Die Fahrt nach Auer wurde durch einen Zwischenhalt in Tramin zu einem Brennereibesuch unterbrochen. In Auer bezog die Reisegruppe für zwei Tage Quartier. Der Samstag kündigte sich als heisser Sommertag an. Der grosse Montiggler See bot allen das gewünschte individuelle Programm. Die einen wanderten auf einem herrlichen Waldweg um den See, andere genossen ein Bad zur Abkühlung oder gingen direkt zum Apéro. Sehr informativ war der Rundgang im Südtiroler Weinmuseum bei Kaltern. Von den 350 Rebsorten waren einige schon ausgereift und luden zum Probieren. Natürlich durfte eine anschliessende Weindegustation nicht fehlen.
Die Rückreise am Sonntag entlang der Apfelfelder führte über den Reschenpass. Ein Zwischenhalt in Nauders brachte etwas Abkühlung. Nach dem Zvieri in Braz brachte Vereinspräsident und Chauffeur Stephan die Reisegruppe sicher nach Hause.
Jubiläumsreise der Krippenbaufreunde