Perkussionist Enrico Lenzin war Stargast am Neugass-Treff | Der Rheintaler

Widnau 09.02.2024

Perkussionist Enrico Lenzin war Stargast am Neugass-Treff

Am Mittwoch, 7. Februar, zog der Perkussionist und Alphornspieler Enrico Lenzin die Gäste des Neugass-Treffs in seinen Bann. Das abwechslungsreiche Programm eröffnete er mit einem klangvollen Alphornspiel – das Instrument in der einen, eine Talerschwingschüssel in der anderen Hand.

Von Thomas Widmer
aktualisiert am 19.02.2024

Während des ganzen Spiels kreiste der Fünfliber in der Schüssel und liess den Vortrag zu einem unvergesslichen Klangerlebnis werden. In einem umsichtig, von Diakon Martin Nägele, geführten Interview wusste der Musiker viel Interessantes über sein Leben und sein Laufbahn zu erzählen. Bei Tourneen in Südamerika, Südafrika. Sibirien und in der Schweiz beglückte Enrico Lenzin insgesamt Hunderttausende von Zuhörerinnen und Zuhörern mit seiner einzigartigen Musik. Sie verbindet die Schweizer Folklore überzeugend und originell mit Elementen des Jazz und Pop.

Den Durchbruch schaffte Lenzin mit seinem Auftritt in der Sendung «Die grössten Schweizer Talente». Private, geschäftliche und öffentliche Auftraggeber begannen sich für ihn zu interessieren und engagierten ihn. So beispielsweise Schweizer Botschaften, aber auch Firmen und Institutionen. Dank seiner Einzigartigkeit und Offenheit, sich auf Unbekanntes einzulassen, kann Enrico Lenzin heute von seiner Musik leben.

Das Interview wurde aufgelockert mit weiteren musikalischen Beiträgen auf dem Hang (steeldrumähnliches, mit der Hand bespieltes Instrument), einem Schlauch-Alphorn (Schlauchlänge exakt 3,8 Meter, also gleich lang wie ein Alphorn) und zum Schluss mit einer virtuosen Rhythmuseinlage auf dem Waschbrett.

Dank der von Martin Nägele präsentierten und von Enrico Lenzin kommentierten Bilder und Videos erhielt man weitere spannende Einblicke in das Wirken des Musikers. Vorher und nachher genossen die Besucherinnen und Besucher die Gastfreundschaft von Ursula Nägele und ihren Helferinnen. Mit leckerem Gebäck löste die Gastgeberin manche «Ahs» und «Ohs» aus.