Handwerker und Ehrenamtliche arbeiten mit den Mitteln des 9. Jahrhunderts auf der Grundlage des St. Galler Klosterplans, der zu den Schätzen der Stiftsbibliothek gehört. Der Plan ist weltberühmt, gezeichnet vor 1200 Jahren.
Auf dem «Campus Galli» werden Holzbalken behauen und aus der Schmiede ertönt der klingende Amboss. Alles wird in Handarbeit, ohne Maschinen, ohne modernes Werkzeug gefertigt. Alle Handwerker und Handwerkerinnen sind bekleidet wie in der damaligen Zeit.
Ein riesiges Waldstück, aus dem das Holz gefällt wird, gehört zum Areal. Diverse Gebäude sind schon fertig und andere entstehen erst. Das Projekt zieht rund 50 000 Besucher pro Jahr an und wird wohl noch Jahrzehnte dauern.
Ein Abstecher mit kompetenter Führung in historischen Gebäuden auf der Insel Reichenau war ein weiterer Höhepunkt. Zufriedene Wanderwegwölfe haben auf der von Godi Trachsler organisierten Reise neue Energie getankt, um weiterhin Wege in Thal zu pflegen.
Wander-Weg-Wölfe-Thal reisten in die Vergangenheit