Als Reaktion darauf fördert der Kanton St. Gallen aktiv die Entsiegelung und das «Schwammstadt-Prinzip». Auf der Webseite des Kantons (sg.ch) steht: «Neu- und Umbauten bieten Gelegenheit, den Siedlungsraum an den Klimawandel anzupassen.» So wird unter anderem «zur Aufwertung versiegelter Flächen sowie zur Verbesserung des Mikroklimas» aufgerufen.
Der Schweizerische Lehrerverband (in der Person von Beat Schwendimann, Leiter Päd. Arbeitsstelle) fordert ebenfalls schon seit längerer Zeit, grosse Teerflächen vor Schulhäusern und Pausenhöfen zu entsiegeln.
Der Altstätter Schulrat propagiert zwar bei jeder Gelegenheit, wie wichtig ihm der Bereich Energie und Umwelt ist. Doch wenn es um die Entsiegelung von Pausenplätzen geht, scheint er all den Forderungen von Lehrerverband oder Behörde zu trotzen. So hat er in den letzten Tagen entgegen den Kantonsempfehlungen den Pausenplatz beim Schulhaus Bild frisch teeren lassen. Alternativ hätte man beispielsweise den Platz als Kiesplatz umwelt- und klimafreundlich und erst noch kostensparend entsiegeln können.
René Haltinner und Philipp Specker, Altstätten
Altstätter Schulrat handelt entgegen Empfehlungen