Doch führen diese Sanktionen zu einer schnellen Lösung des Konfliktes? Das Ergebnis einer Studie von Forschern der Universität Denver und des Center for Economic and Policy Research in Washington zeigte eine fünfmal höhere Opferquote durch Sanktionen im Vergleich zu direkt kriegsbedingten Todesopfern. Gemäss dieser Studie sterben jährlich über 500 000 Menschen an den Folgen von Sanktionen – vor allem Kinder und ältere Menschen.
Sanktionen sind also eine Kriegswaffe, die sich vorwiegend gegen das Volk richtet, statt gegen diejenigen, die den Krieg vorantreiben. Wer Frieden und unschuldigen Menschen das Leben retten möchte, unterstütze die Rückkehr der Schweiz zu einer waschechten, vermittelnden und friedensfördernden Neutralität: Deshalb Ja zur Neutralitätsinitiative am 27. September.
Solène Schober, Walzenhausen
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