a plus nutzte die HV für einen Besuch im Familien- und Begegnungszentrum Reburg. Co-Leiterin Raphaela Walker-Schmid stellte den Anwesenden diese Institution am Rathausplatz mit ihren vielen und oft wenig bekannten Angeboten vor. Von der Krabbelgruppe über die Mütter- und Väterberatung oder die Jugendjobbörse bis zur Fachstelle Integration und dem öffentlichen Café haben im prächtigen Altstadthaus unterschiedliche Angebote Platz gefunden. «Unser Ziel ist es, die Bedürfnisse der Bevölkerung in attraktive und passende Angebote umzusetzen», sagt Walker-Schmid.
Thomas Lüttinger, Präsident von a plus, streifte in seinem Jahresbericht das politische Leben in der Stadt Altstätten. In vielen Fragen wünscht sich der a-plus-Präsident vom Stadtrat mehr Mut. «Mit allzu zögerlichem Handeln der Behörden kommen wir in Altstätten zu wenig schnell vorwärts.» Eine Behörde müsse auch mal ein kleines Risiko eingehen, auf die Gefahr hin, bei der Bürgerschaft nicht auf Anhieb zu reüssieren.
Parkraumkonzept wurde noch nicht veröffentlicht
Aus dem Kreis der Mitglieder wurde kritisiert, dass das Parkraumkonzept bis heute nicht veröffentlicht worden ist und die interessierte Bevölkerung erst am Infoanlass selbst darüber orientiert wird. Das mache es schwierig, am Orientierungsabend eine fundierte Diskussion führen zu können.
Das Nein der Primarschulgemeinde Lüchingen zum Kooperationsvertrag mit der Primarschulgemeinde Altstätten stösst bei a plus auf grosses Bedauern. Von einer «verpassten Chance» in Richtung einer dringend nötigen grösseren Schuleinheit war die Rede. Die Hoffnung, dass bis Ende 2028 diese Kooperation doch noch realisiert werden kann, ist für a plus nicht vollends zerschlagen. «Wir werden ausloten, was sich in dieser Sache noch machen lässt», sagt Lüttinger.
Vorstand mit Präsident Lüttinger bestätigt
Die ordentlichen Traktanden wurden im Nu abgehakt. Der siebenköpfige Vorstand mit Präsident Thomas Lüttinger wurde im Amt bestätigt.
a plus kritisiert den Stadtrat und fordert beim Parkraumkonzept mehr Transparenz