Wie in den letzten Jahren zählen die Frauen des SVD Diepoldsau-Schmitter auch diese Saison zu den grössten Anwärterinnen auf den Schweizer Meistertitel. In den letzten Spielzeiten hat sich jedoch mit Kreuzlingen ein ernst zu nehmender Konkurrent etabliert, der den Rheininslerinnen die Vormachtstellung regelmässig streitig macht. Wenige Runden vor Schluss befinden sich die beiden Spitzenteams erneut an der Tabellenspitze und liefern sich ein spannendes Rennen um den Qualifikationssieg.
Bevor es am letzten Spieltag zum mit Spannung erwarteten Direktduell zwischen Diepoldsau und Kreuzlingen kommt, stehen für die Rheininslerinnen zwei weitere wichtige Partien auf dem Programm. Gegen Jona und Schlieren soll die Favoritenrolle bestätigt und die Ausgangslage für den Saisonendspurt verbessert werden.
In der ersten Begegnung treffen die Diepoldsauerinnen am Sonntag auf die früheren Dauerrivalinnen aus Jona. Die Frauen von Trainerin Eva Lässer gehen als deutliche Favoritinnen ins Spiel. Die Jonerinnen haben mit verletzungsbedingten Ausfällen zu kämpfen und mussten sich am letzten Wochenende in beiden Partien geschlagen geben. Dennoch wissen die Rheininslerinnen aus Erfahrung, dass Jona jederzeit unangenehm zu bespielen sein kann und die Aufgabe keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden darf.
Für Diepoldsau stehen an diesem Wochenende die gewohnten Ziele im Vordergrund. Einerseits sollen die jungen Spielerinnen weiterhin Schritt für Schritt an das hohe Niveau herangeführt werden, andererseits gilt es, die Abstimmung im Team zu verfeinern. Zudem möchten die Rheininslerinnen ihre Chancen auf den Qualifikationssieg wahren, um sich vor dem Spitzenspiel gegen Kreuzlingen eine optimale Ausgangslage zu verschaffen.
In der zweiten Partie wartet mit Schlieren ein weiterer Gegner, gegen den die Diepoldsauerinnen ihrer Favoritenrolle gerecht werden wollen. Gegen die Zürcherinnen ist das Ziel eindeutig: Ein weiterer Sieg soll her, um die nächsten wichtigen Punkte im Kampf um die Tabellenspitze einzufahren. Solche Begegnungen bieten zudem die ideale Gelegenheit, den jungen Spielerinnen mehr Verantwortung zu übertragen und wertvolle Spielpraxis auf höchstem Niveau zu ermöglichen.
Dabei profitieren die Nachwuchskräfte von einem Umfeld, das in der Schweiz seinesgleichen sucht. Im Training und im Wettkampf stehen sie Woche für Woche gemeinsam mit erfahrenen internationalen Spitzenspielerinnen auf dem Feld. Sollten die Rheininslerinnen am Sonntag beide Begegnungen erfolgreich gestalten, wäre ihnen Rang zwei in der Qualifikation bereits vor dem letzten Spieltag nicht mehr zu nehmen. Gespielt wird ab 10 Uhr in Elgg.
Als Final-Vorbereitung den Druck auf Kreuzlingen erhöhen