Mit sechs Spielern verstärkt sich der FC Rebstein nach dem Aufstieg in die 2. Liga. Fionn Kehl, Diego Stüdli und Kevin Schmitter kommen vom FC Altstätten, Onur Pamuk vom FC Doren (Vorarlberg) und Benjamin Salguero vom FC Steinach. Und kurz vor Beginn der Saison gab Rebstein die überraschende Rückkehr von Kevin Egbon vom FC Widnau bekannt. Den Zuzügen steht nur der Abgang von Manoah Egbon, dem jüngeren Bruder von Kevin, zum FC Widnau gegenüber.
Sportchef Werner Baumgartner sagt: «Wir suchten und fanden junge, talentierte Spieler, die ins Konzept passen, damit wir weiterhin als Einheit auftreten.» Auch den eigenen Spielern will man eine Chance in der höheren Liga geben, diese habe nach dem Aufstieg jeder verdient. Angst, dass der Sprung für viele zu gross ist, hat Baumgartner nicht. Weil das Kader vergrössert wurde, werde auch der Konkurrenzkampf grösser. «Für den einen oder anderen, der schon bisher nicht zum Stamm gehörte, reicht’s vielleicht nicht mehr.»
Das Rangziel des FC Rebstein ist in der 14er-Liga der neunte Platz: «Elfter müssen wir werden, um nicht abzusteigen – und wir wollen gar nicht erst in den Abstiegskampf verwickelt werden.» Die grösste Änderung betrifft den Trainer. Ralph Heeb wechselt zum neuen Ligakonkurrenten Au-Berneck, sein Nachfolger ist auf dem Rheinblick kein Unbekannter: Ladislav Hevessy spielte früher für die Grün-Weissen, und er war schon Juniorentrainer in Rebstein. Baumgartner ist überzeugt, dass er den Mannschaftskitt bewahrt, Rebsteins grosse Stärke.
In der höheren Liga die Nachfolge des Aufstiegstrainers anzutreten, ist normalerweise keine dankbare Aufgabe: So siegreich wie die letzte Saison wird die kommende Spielzeit wohl nicht. Aber im Umfeld des FC Rebstein weiss man dies wohl einzuschätzen, auch weil es nicht der erste Aufstieg des Vereins ist. Ein Vorteil für Hevessy ist gewiss, dass er eine gefestigte Mannschaft bekommt.
Transfers
Zuzüge: Kevin Egbon (Widnau), Fionn Kehl, Kevin Schmitter, Diego Stüdli (Altstätten), Onur Pamuk (Doren), Benjamin Salguero (Steinach).
Abgang: Manoah Egbon (Widnau).
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