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Au-Berneck kommt gegen Besa nicht über ein 1:1 hinaus

Der FC Au-Berneck tritt weiterhin ein wenig auf der Stelle: Eine Woche nach dem wichtigen 3:1-Sieg in Ems gab es gegen das Schlusslicht Besa nur ein 1:1. Rüthi besiegte indes Valposchiavo Calcio.

Von rez
aktualisiert vor 1 Stunde

Auf der Tägeren bahnte sich rasch ein Spiel an, das zwar nicht besonders hochklassig, aber zu jedem Zeitpunkt spannend war. Bisweilen lebte es von Fehlern, aber ein hohes Engagement war beiden Mannschaften nie abzusprechen. Das liegt an der Ausgangslage: Au-Berneck liegt auf dem ersten Platz über dem Strich, Besa sieht als Schlusslicht so langsam die Felle davon schwimmen. Eines aber vorweg: Die St.Galler traten in Au nicht auf wie ein Tabellenletzter. Dafür waren sie, besonders in der Offensive, schlicht zu gut.

Dies bewies Arlind Amidi schon in der neunten Minute: Er brachte die Gäste nicht entgegen des Spielverlaufs mit 1:0 in Führung. In der Startphase war Besa die bessere Mannschaft. Doch je länger das Spiel dauerte, desto mehr kam der FC Au-Berneck auf. Und er belohnte sich acht Minuten vor der Pause, als Ahmet Cetinkaya das 1:1 erzielte. Mit diesem Stand ging es zum Tee.

Rüthi besiegt Valposchiavo
Drei Tage nach dem spektakulären 3:3 bei Abtwil-Engelburg empfing der FC Rüthi das Spitzenteam Valposchiavo Calcio. Und zeigte, selbst ein solches zu sein. Auf der Festung Rheinblick besiegte der FCR die Bündner mit 1:0, das einzige Tor erzielte Robin Sonderegger kurz vor der Pause. Rüthi stiess damit auf Rang drei vor: Vaduz II unterlag Bad Ragaz 0:3 und Ruggell besiegte Ems 2:1.

Kurz danach wurden die Auer wieder gefährlich, agierten aber zu umständlich, um zum Torerfolg zu kommen. Und die Gäste hatten durchaus mitzureden – besonders in Person von Kendry Arames Tejada. Dieser lobbte einmal knapp über das Tor und zwang kurz danach Marc-André Bursac im Auer Tor zu einer Glanzparade. Auch Au-Berneck hatte Möglichkeiten. Selim Benmbarek brach über die rechte Seite durch und bediente Cetinkaya, dieser scheiterte jedoch knapp.

In der Schlussphase entwickelte sich das Spiel zu einem offenen Schlagabtausch. Beide Mannschaften suchten aktiv den Sieg – fanden ihn aber nicht. Einen Sieger gab es aber doch: Schiedsrichter Silvester Odiase. Er hatte keine einfache Aufgabe, die Partie war bisweilen hektisch und von vielen harten Zweikämpfen geprägt. Doch der Unparteiische blieb zu jeder Zeit ruhig und unaufgeregt und warf auch nicht mit Karten um sich. Für die Mannschaften blieb es beim einen Punkt, der gefühlt beiden Teams nicht besonders viel bringt.