Wenn am ersten Oktoberwochenende im Festzelt die ersten Töne erklingen, die Bars öffnen und sich die Moschtstube mit Leben füllt, ist klar: Das Moschtifäascht ist wieder da. Von Freitag bis Sonntag wird gefeiert, getanzt, gegessen und miteinander angestossen. Gleichzeitig setzt der Anlass auf ein überarbeitetes, kompakteres Festkonzept und besinnt sich auf das, was ein Fest ausmacht: Begegnungen, Geselligkeit und eine gute Zeit miteinander.
Musikalisch startet das Festwochenende am Freitag gleich mit mehreren Höhepunkten. Im grossen Festzelt verbreiten die in der Schweizer Musikszene bekannte Band Heimatliebi, die Vorarlberger Formation Igspielt sowie der Widnauer Nico Arn mit Friends Stimmung. In der Moschtstube geht es mit Isa Ironbeard Philips, Joe & Chrissi und DJ Captain George abwechslungsreich weiter.
Auch der Samstag steht im Zeichen von Musik und Tanz. Im Festzelt bringen Toggenburger Danymite, Ribelsteak und Fründe das Publikum auf die Tanzfläche. In der Moschtstube übernimmt beim Daydance unter anderem Matte-Lee das musikalische Kommando. Ergänzt wird das Programm durch das Oldie-Duo Erich + Beat, Organic Stuff und Just Two.
Genuss gehört an allen drei Tagen zum Fest
Zum neuen Festkonzept gehört auch ein vielfältiges kulinarisches Angebot. Auf dem Gümmeliplatz laden zahlreiche Foodstände zu einer kleinen kulinarischen Reise ein. Ob Egli- und Poulet-Knusperli, Würste vom Grill, hausgemachte Momos, Gyros im Pitabrot, Raclette oder heisse Härdöpfel, die Auswahl reicht von regionalen Klassikern bis zu internationalen Spezialitäten, unter anderem frischen asiatischen Gerichten, vietnamesischen Spezialitäten und Sushi. Dazu kommen Burger- und Beef-Kreationen, Pommes-Variationen sowie süsse Versuchungen wie Crêpes und Öpfelchüechli. Auch vegetarische und vegane Angebote sind vertreten.
Auch beim Getränkeangebot gibt es Abwechslung. Mehrere Bars laden zum Verweilen ein, vom Partyzelt über die Spritz-Bar und die Büezerbar bis zur Fäascht-Zelt-Bar. In der spanischen Weinhalle stehen Partyhits der 1990er- und 2000er-Jahre im Mittelpunkt. Wer es etwas gemütlicher mag, findet in der Moschtstube Sitzgelegenheiten und gute Musik. In der Zigarrenlounge gibt am Samstagabend eine erfahrene Torcedora Einblick in die Kunst des Zigarrendrehens und fertigt einige direkt vor Ort.
Sonntag gehört den Familien
So soll das Gelände etwas ruhiger und weniger hektisch wirken. Das grosse Festzelt mit Musik und Bars bleibt das Herzstück des Anlasses. Daneben bieten kleinere «Beizen», Foodstände und gemütliche Bereiche unterschiedliche Möglichkeiten, den Festbesuch zu geniessen.
Nach zwei Festtagen mit viel Musik steht am Sonntag ein anderer Aspekt im Mittelpunkt. Nach dem ökumenischen Gottesdienst im Festzelt beginnt der Familientag. Die Zwergbühne unterhält mit ihrem Kindertheater, während der Blauring mit einem Schminkzelt und ein kleiner Erlebnisspielplatz weitere Attraktionen für die jüngsten Gäste bieten.
Auch die ältere Generation kommt auf ihre Kosten. Ein eigenes Zelt lädt zum gemütlichen Beisammensein und Verweilen ein. Sämtliche Stände der Marktfahrer und Vereine bleiben auch am Sonntag geöffnet und ergänzen damit das Angebot des abwechslungsreichen Familientages.
Das Festgelände wird neu kompakter gestaltet. Es erstreckt sich zwischen den Schulhäusern Wyden und Schlatt. Am Grundgedanken des Moschtifäaschts ändert sich jedoch nichts. Menschen sollen zusammenkommen, miteinander feiern und ein paar unbeschwerte Stunden verbringen. Zum Abschluss wird es noch einmal laut. Die Partyhelden übernehmen den letzten musikalischen Auftritt und setzen einen letzten Höhepunkt zum Ende eines abwechslungsreichen Festwochenendes.
Das Moschtifäascht beginnt am Freitag, 2. Oktober, um 17 Uhr, am Samstag, 3. Oktober, um 12 Uhr und am Sonntag, 4. Oktober, um 10.30 Uhr. Der Eintritt am Sonntag ist gratis.
Das dreitägige Moschtifäascht Anfang Oktober wird kompakter