«Es wäre schön, würden wir auch im Cup mal wieder etwas reissen», sagte FC-Montlingen-Präsident Dominik Sieber vor Kurzem. Im letzten Jahr war der FCM in einem spektakulären Derby schon früh in der Cupsaison am FC Rüthi gescheitert und hatte mit dem Pokalsieg letztlich nichts zu tun. In dieser Spielzeit soll das anders werden. Den ersten Schritt dazu unternehmen die Männer vom Kolbenstein am Freitagabend bei Abtwil-Engelburg, das die letzte Saison weit hinter dem FCM abschloss. Wie gefährlich die St.Galler jedoch sind, hatte Montlingen in der Rückrunde erfahren, als es nur dank eines Tores in der letzten Minute 4:3 gewann.
Nach Glarus reist am Samstag (Anpfiff: 17 Uhr) der FC Au-Berneck. Die Mittelrheintaler waren in den letzten Jahren selten eine Cup-Macht, sie mussten sich jeweils vielmehr um den Ligaerhalt kümmern. In diese Saison starten sie allerdings etwas unbeschwerter. Sie haben mit Ralph Heeb einen neuen Trainer und am Pokalturnier gleich mal den Titel geholt. Vielleicht geht’s im Cup ja genauso weiter. Noch nicht im Einsatz stehen der FC Rüthi und der FC Rebstein, sie haben ein Freilos bekommen.
Drei Heimspiele von Teams aus unteren Ligen
Die beiden Rheintaler Fanionteams, die die Saison 2026/27 in der 3. Liga in Angriff nehmen, spielen am Samstag um 17 Uhr auswärts. Ein hartes Los gezogen hat der FC Diepoldsau-Schmitter, der es mit dem aus der 2. Liga abgestiegenen KF Besa zu tun bekommt. In St.Gallen erwartet Trainer Adi Spirig ein anspruchsvolles Debüt bei den Aktiven, sein Team hat sich jedoch interessant verstärkt und es darf von einem ausgeglichenen Spiel ausgegangen werden. Der FC Staad reist indes in den Kanton Graubünden und misst sich dort mit dem FC Untervaz. Die Seebuben haben eine hervorragende Rückrunde hinter sich, an die sie am liebsten sofort anknüpfen wollen. In Untervaz erwartet sie ein ambitionierter Viertligist.
Heimspiele haben aus Rheintaler Sicht nur die Viertligisten Rheineck und Heiden sowie der Fünftligist aus St.Margrethen. Der FCR empfängt am Samstag, 17 Uhr, auf der Stapfenwies den FC Schmerikon. Dieser hat keine positive Entwicklung hinter sich und ist bis in die 4. Liga abgestiegen. Die Unterrheintaler werden sich also nicht verstecken müssen. Schwieriger ist die Aufgabe für den FC Heiden, der am Samstag, 18.15 Uhr, gegen Sargans spielt. Die Sarganser haben die letzte Saison im Spitzenfeld der 3. Liga, Gruppe 1, abgeschlossen und sind sicher Favoriten. Noch schwieriger wird es für den «neuen» FC St.Margrethen: Er empfängt am Samstag, 17 Uhr, mit Weinfelden-Bürglen einen Drittligisten, der 2025/26 bis fast zuletzt um den Aufstieg mitgespielt hat. Die Mannschaft von Rijad Abazi und Afet Mevmedoski kann in diesem Spiel nur überraschen.
Die erste Runde oder der erste Schritt zum grossen Traumlos