Mit Widnau, Montlingen, Au-Berneck, Diepoldsau-Schmitter, Staad, Rheineck, Heiden und St.Margrethen starten an diesem Wochenende acht von elf regionalen Fanionteams in die neue Saison. Während der FCW am Samstag um 18.30 Uhr in Tuggen ein Meisterschaftsspiel austrägt, stehen die anderen Mannschaften im Cup-Einsatz. Dass diese Spiele unbedingt durchgeführt werden, verlangt der Ostschweizer Fussballverband über seine offiziellen Mitteilungen.
Braune Flecken und eine Unterlage so hart wie ein Hallenboden: So präsentieren sich viele Rheintaler Fussballfelder zurzeit. Dies hat allerdings nichts mit einem mangelnden Unterhalt oder mit mangelndem Einsatz der Platzwarte zu tun, sondern mit der seit Wochen anhaltenden Trockenheit. Zumal generell zum Wassersparen aufgerufen wird. Deshalb schreibt der OFV nun frühzeitig, dass sich die Clubs aktiv darum bemühen müssen, dass die Spiele an diesem Wochenende ausgetragen werden können.
«Klubs, denen bekannt ist, dass vom Platzeigentümer Spielfelder für den Trainings- und Spielbetrieb gesperrt wurden, haben umgehend die OFV-Geschäftsstelle zu kontaktieren. In jedem Fall muss der Heimklub einen Platzabtausch mit dem Gegner prüfen oder versuchen, ob ein Ersatzspielfeld organisiert werden kann», schreibt der Ostschweizer Fussballverband. Und: Kurzfristige Spielabsagen, erst am Spieltag oder Spielvortag, werden nicht bewilligt.
Von den regionalen Teams spielen nur drei auf heimischem Terrain: Rheineck, Heiden und St.Margrethen haben am Samstagabend Heimspiele. Montlingen reist nach Abtwil, Au-Berneck nach Glarus, Diepoldsau zu Besa nach St.Gallen und Staad nach Untervaz. Alle hoffen darauf, dass gespielt werden kann – dass der Spielplan schon zu Beginn der Saison in Schieflage gerät, ist in niemandes Interesse.
Die Trockenheit betrifft jetzt auch den regionalen Fussballbetrieb