Peter Eggenberger beschrieb die Gemeinde Wolfhalden in ihren diversen Facetten immer wieder in Zeitungsberichten, in seinen über einem Dutzend Büchern über den Kurzenberger Dialekt und natürlich in einem seiner letzten Bücher, «Der Appenzeller Witz – Eine vergnügliche Spurensuche». Zusammen mit dem Verkehrsverein Wolfhalden und Ruedi Rohner erfand er den Witzwanderweg, der durch die Gemeinden Heiden, Wolfhalden und Walzenhausen führt.
Humor und Natur waren ihm wichtig
Damit wurde Wolfhalden über die Grenzen hinaus bekannt. Ausserdem engagierte sich Peter Eggenberger im Gemeinderat, und er gab viele Jahre im Zelg-Schulhaus in den Unterstufen Unterricht. Anliegen waren dem Drogisten, ehemaligen Fremdenlegionär, Lehrer, Journalisten, Autor und Referenten immer das Zusammenkommen von Menschen. In täglichen Spaziergängen im Appenzellerland erholte er sich dann vom ab und zu stressigen Alltag. In der Natur und besonders auf Hügeln und in Wäldern holte er sich immer wieder Ideen für seine Referate, Kurzgeschichten und Gedichte.
Eine Gedenkstätte, die er geliebt hätte
Auf dem Witzwanderweg von Wolfhalden Richtung Walzenhausen ist an einem wunderschönen Ort mit nahe gelegener Ruhebank Peter Eggenberger zu Ehren von der Gemeinde Wolfhalden ein Sandsteinbrunnen gesetzt worden. Der Brunnen erinnert an den Initiator des Witzwanderwegs und natürlich an den Ehrenbürger von Wolfhalden. Peter Eggenberger hätte dieser lauschige Platz inmitten des Waldes mit der Sitzbank wohl sehr gefallen. Eine spannende Persönlichkeit aus Wolfhalden bleibt so unvergessen.
Ein Brunnen erinnert an den Autor und Geschichtenerzähler Peter Eggenberger