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Spitex Vorderland sichert sich heutigen Standort und rechnet mit Wachstum

Die Spitex Vorderland AG hat ihre heutige Betriebsliegenschaft in Heiden gekauft und plant einen umfassenden Umbau. Damit sichert sie den Standort langfristig und bereitet sich auf das erwartete Wachstum vor.

Von radi
aktualisiert vor 1 Stunde

Die Liegenschaft der Spitex Vorderland an der Asylstrasse in Heiden befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Medizinischen Ambulatorium und zum Betreuungs-Zentrum Heiden. Für Verwaltungsratsvizepräsident Köbi Frei ist dies ein wichtiger Vorteil:

Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Gesundheitsinstitutionen wird in Zukunft noch wichtiger. Mit diesem Standort sind wir dafür ideal aufgestellt.

Bereits im Jahr 2020 wurde der angebaute Gebäudeteil im Rahmen eines Mieterausbaus an die Bedürfnisse der Spitex angepasst. Der bestehende Mietvertrag läuft jedoch im Jahr 2030 aus. Mit dem Kauf der gesamten Liegenschaft könne die Organisation nun langfristig planen und sich den Bedürfnissen entsprechend entwickeln. Zudem sei der Kauf der Liegenschaft für die Spitex Vorderland AG langfristig die kostengünstigere Lösung als die Mietvariante.

Wachstum erfordert mehr Raum

Die Spitex Vorderland rechnet in den kommenden Jahren mit einem deutlichen Wachstum. Prognosen gehen davon aus, dass der Bedarf an ambulanten Pflegeleistungen und damit auch der Personalbestand weiter zunehmen werden. «Aktuell gehen wir von einer Verdopplung des Personalbestands innerhalb der nächsten 15 Jahre aus», erklärt Köbi Frei. Zudem entstehen neue Angebote, die zusätzlichen Platz benötigen. «Mit dem Kauf der Liegenschaft schaffen wir frühzeitig die Voraussetzungen, damit wir unsere Dienstleistungen auch künftig zuverlässig anbieten und das Wachstum in den eigenen Räumen auffangen können», sagt Köbi Frei.

Umbau ab 2027 geplant

Im Rahmen des Projekts soll das über hundertjährige Wohnhaus vollständig saniert und energetisch erneuert werden. Geplant sind zudem eine Verbindung der beiden Gebäudeteile sowie der Einbau eines Lifts. Die äussere Erscheinung des Gebäudes bleibt erhalten. Die Planung übernimmt der einheimische Architekt Adrian Ebneter, der bereits den Mieterausbau im Jahr 2020 begleitet hat.

Die Detailplanung und die Baueingabe sind für Ende 2026 vorgesehen, der Umbau soll im Jahr 2027 erfolgen. Die Übergabe an den Betrieb ist auf Anfang 2028 geplant. Vorgesehen sind moderne Arbeitsplätze sowie eine Infrastruktur, die den Anforderungen eines 24-Stunden-Betriebs entspricht. Auch der Bau einer Solaranlage wird geprüft. Finanziert wird das Projekt durch Eigenmittel sowie eine Hypothekarfinanzierung.