Wo es Parkplätze hat, werden diese nicht nur von jenen benutzt, für die sie gedacht wären. Die Evangelische Kirche Diepoldsau erwirkte deshalb ein Parkverbot vor dem Gotteshaus. Auch in Rebstein fehlen Parkmöglichkeiten. Bei der Moschee kommt es bei Freitagsgebeten zu Engpässen. Und in Altstätten könnten Parkplätze im Zentrum wegfallen. Dagegen wehrt sich eine Gruppe aus der Bevölkerung mittels Initiative.
Gäbe es doch nur eine Lösung für das Problem, die nicht mit der Schaffung zusätzlicher Parkplätze einhergeht. Ein Auto quasi, das mich an den gewünschten Zielort bringt und dann weiterfährt, ohne dass es einen Parkplatz benötigt. Dieses Auto, wenn es etwas grösser als ein Pkw wäre, könnte gleich auch andere Fahrgäste mitnehmen und so die Gesamtzahl an Fahrzeugen auf der Strasse reduzieren. Wenn die Fahrgäste das Geld, das sie sonst für Parkgebühren verwenden würden, dem Chauffeur dieses Autos gäben, könnte dieser seinen Service der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Man könnte Unternehmen gründen und es beispielsweise RTB Rheintal Bus nennen.
Die Fahrzeuge dieses Unternehmens könnten mit Unterstützung von Kanton und Gemeinden ein immer dichteres Netz spannen, so dass der Zeitverlust gegenüber der Nutzung eines Autos immer geringer ausfallen würde. Es entstünden Arbeitsplätze, die Dorfzentren würden vom Verkehr befreit und das Parkplatzproblem würde entschärft. Eine utopische Vorstellung, ich weiss. Aber träumen darf man ja.
Eine utopische Lösung für die Parkplatzknappheit im Rheintal