Dank der Steuererhöhung und des Sparprogramms 2024 hat sich die finanzielle Lage der Gemeinde verbessert. Das strukturelle Defizit ist jedoch noch nicht ganz beseitigt. Weiterer Handlungsbedarf besteht besonders bei der Bildung und den gemeindeeigenen Liegenschaften. Für 2027 ist unter anderem der Verkauf des Grundstücks Müllersberg 404 vorgesehen.
Die Gemeinde plant für 2027 Nettoinvestitionen von 6,44 Mio. Franken. Dazu gehören der Neubau des Bahn- und Bushofs, die Sanierung der Turnhalle Gerbe, Arbeiten an Schulhäusern sowie Strassensanierungen. Die Verschuldung, die zuletzt auf 20 Mio. Franken gesenkt werden konnte, dürfte dadurch wieder steigen. Mittelfristig erwartet die Gemeinde zusätzliche finanzielle Belastungen, unter anderem durch kantonale Massnahmen, steuerliche Änderungen und steigende Gesundheitskosten.
Über den Voranschlag 2027 wird am 29. November an der Urne abgestimmt. Zuvor findet am Dienstag, 10. November, um 19.30 Uhr im Kursaal Heiden eine Orientierungsversammlung statt, die auch online übertragen wird.
Gemeinde Heiden plant Bahnhof-Neubau trotz Defizit