Der Journalist und Dokumentarfilmer Hanspeter Bäni hat am Samstag Einblicke in seine langjährige Arbeit gegeben. Auf Einladung der Bibliothek präsentierte er eine audiovisuelle Lesung zu seinem ersten Buch «Der Reporter – Geschichten jenseits der Dreharbeiten».
Bäni arbeitete ab 2000 für das Schweizer Fernsehen, zunächst für die «Rundschau» und später für die Redaktion «Dokumentarfilme». Rund 80 Dokumentarfilme und zahlreiche Reportagen entstanden in dieser Zeit. In Walzenhausen zeigte er Filmausschnitte, las aus seinem Buch und erzählte von Begegnungen und gefährlichen Situationen bei Dreharbeiten in zahlreichen Ländern. «Ich hatte nie das Gefühl, dass mir etwas passiert», sagte Bäni. Er berichtete auch von Erle
bnissen, die ihn prägten. Eindrücklich seien Momente gewesen, in denen seine Filme etwas bewirkten. So trugen seine Recherchen in einem Fall dazu bei, dass ein zu Unrecht inhaftiertes Ehepaar entlastet und freigelassen wurde. Auch nach seiner Pensionierung bleibt Bäni aktiv. Nach seinem ersten Kinofilm und seinem Buch steht für ihn fest: «Ich mache weiter».
Hanspeter Bäni blickt hinter die Kamera