Das 13. Bergrennen Hemberg war gleichzeitig der Auftakt zur Schweizer Automobil-Bergmeisterschaft. Bei diesem setzte sich der Aargauer Robin Faustini in seinem Nova Proto durch. Er krönte sich in dieser Disziplin zum 16. Mal in Serie als Tagessieger und gewann vor dem Berner Marcel Steiner. Der Anlass im Toggenburg erfreut sich weiterhin grösster Beliebtheit. Mit 215 teilnehmenden Piloten und Fahrzeugen ist die Rede von einem neuen Teilnehmerrekord. Auch der Zuschaueraufmarsch war mit fast 9000 Fans bei schönem, frühsommerlichem Wetter rekordverdächtig.
Aus Rheintaler Sicht setzte Armin Buschor ein dickes Ausrufezeichen. Der 74-jährige Routinier gewann in seinem infernalisch dröhnenden Heidegger-BMW 320 Gruppe 5 die Kategorie historische Tourenwagen Gruppe H bis 2000 überlegen. Nur schon beim Anblick der überbreiten Flügel des BMW komme den Motorsport-Fans das Augenwasser, sagten einige Fans, die das Rennen auf der grossen Wiese beim Rüteli-Rank verfolgten.
In der grössten Kategorie, Interswiss bis 2000, fuhr der Walzenhauser Glasunternehmer René Leutenegger im grünen Opel Kadett C GT/E auf Platz fünf. Der Auer Carrosserie-Spengler Beat Kellenberger erreichte im wuchtigen Renault Clio Maxi Rang elf. Thomas Gschwend aus Oberriet fuhr im Renault Clio auf Rang 19, Reto Bischofberger erreichte im Renault-Clio-3-Cup Platz 20. Bruno Keller, selbstständiger Mechaniker aus Widnau, erreichte in seinem BMW Compact in der Kategorie E1 bis 3000 Rang fünf. Der gelernte Automechaniker Claudio Oberle aus Walzenhausen fuhr seinen ultraschnellen MP Seat Leon in der Kategorie TCR SWISS bis 3500 auf Platz acht.
Der nächste Motorsport-Event findet am Freitag, 19., und Samstag, 20. Juni am RRCV-Bergslalom am Arlberg statt.
Hemberg-Kategoriensieg für die Altstätter Legende Armin Buschor