Wie kann das Zusammenleben im Rheintal gestärkt werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich am vergangenen Donnerstag zwanzig interessierte Personen aus der Bevölkerung sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Vereinen im Raiffeisen-Atrium in Altstätten. Im Rahmen eines moderierten Projektraums wurden drei gesellschaftliche Projekte vorgestellt, diskutiert und mit den Anwesenden weiterentwickelt.
Im moderierten Austausch standen drei Projekte und Fragestellungen im Mittelpunkt. Roland Bruderer stellte das Projekt «GenerationenWerk Mittelrheintal» vor. Geplant ist ein Makerspace, der den Austausch zwischen Generationen fördert, Beteiligung ermöglicht und der Einsamkeit entgegenwirkt.
Verschiedene Perspektiven einfliessen lassen
Rashid Hatami präsentierte die Idee eines zentralen Cafés und Begegnungsraumes, in dem sich Migrantinnen und Migranten, unterstützt von Freiwilligen, digitale Kompetenzen aneignen können, was die Integration unterstützt. Beatrice Mock brachte das «Seminar sozial engagiert» der Landeskirchen ein, das im August 2027 in Altstätten stattfinden wird. Im Projektraum wurden Möglichkeiten diskutiert, wie interessierte Personen für die Teilnahme am Seminar erreicht werden können.
Durch den Austausch entstanden erweiterte Perspektiven, konkrete Anregungen und neue Kontakte. Die Veranstaltung zeigte, wie lokale Projektideen durch das Wissen und die Erfahrungen verschiedener Menschen weitergebracht werden können.
Weitere Infos zum Projektraum des Migros-Kulturprozent finden sich hier.
Ideen zusammentragen, wie Menschen sich verbinden können