Wer sich im Kirchenverwaltungsrat (KVR) oder der Geschäftsprüfungskommission (GPK) einer Kirchgemeinde engagiert, bekräftigt mit der Eidesleistung die Bereitschaft zur zuverlässigen und treuen Mitarbeit in der jeweiligen Kirchgemeinde – so geschehen im Musiksaal des Stiftsbezirks.
Aus allen Ecken des Kantons St. Gallen sind 22 Neugewählte angereist, um in feierlicher Runde nicht nur Dank und Wertschätzung für das Engagement entgegenzunehmen, sondern auch mit erhobenen Schwurfingern gemeinsam zu bekräftigen, dass man die Aufgaben zum Wohl der Kirchgemeinde erfüllen will. Musikalisch bereichert wurde der Anlass von Chung Poser, Orgelstudentin an der Diözesanen Kirchenmusikschule.
Administrationsrätin Cornelia-Brändli-Bommer rief den vereidigten Amtspersonen in Erinnerung: «Denken Sie daran: Ihre Verantwortung hört nicht an der Kirchgemeindegrenze auf, sondern bezieht sich auf die ganze Seelsorgeeinheit.» Ebenso legte sie ihnen ans Herz, das Augenmerk stets auf die vielen freiwilligen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zu richten und deren Arbeit regelmässig zu würdigen.
Verwaltungsdirektor Thomas Franck bezeichnete die Kirchgemeinden als die Basis des katholischen Konfessionsteils:
Ihr seid der Nährboden.
Franck und Brändli Bommer verbanden ihre Ausführungen mit den besten Wünschen für die Aufgabe – eine Aufgabe, die durchaus auch mit Anstrengungen verbunden ist.
Schutzkonzept gegen sexuellen Missbrauch
Mit vereinten Kräften soll alles dafür getan werden, um in der katholischen Kirche Fälle von sexuellem Missbrauch in Zukunft zu verhindern. Die Administrationsrätin informierte über das neu ausgearbeitete Präventions- und Schutzkonzept und daraus resultierende Anpassungen im Personal- und Verwaltungsdekret. Diese gesetzlichen Anpassungen wurden vor wenigen Tagen vom katholischen Kollegium gutgeheissen.
Katholische Kirche vereidigt neue Behördenmitglieder aus dem ganzen Kanton