An der Urne • vor 2 Stunden

Live-Ticker zum Nachlesen: Beide Initiativen scheitern, Morath in der Pole, Bischof im Ortsverwaltungsrat

Beide nationalen Vorlagen scheitern am Ständemehr, das steht schon früh fest. Die aktuelle SRG-Hochrechnung sagt hohe Nein-Anteil voraus. Spannender war es in den Rheintaler Gemeinden, hier wurde gewählt.

Von Andreas Rüdisüli
aktualisiert vor 1 Stunde

 

14:42

Auch wenn die Resultate der beiden nationalen Vorlagen noch um das eine oder andere Zehntelprozent korrigiert werden dürften, beenden wir an dieser Stelle unseren Live-Ticker. Beide Volksbegehren wurden wie erwartet klar verworfen. Im Rheintal kam es in Au zu einer Entscheidung im Ortsverwaltungsrat, der St. Margrether Schulrat und der OMR-Schulrat müssen auf ein neues Mitglied warten, hier stehen zweite Wahlgänge an. Vielen Dank für Ihr Interesse und noch einen schönen Sonntag!

13:44

Die GPK der Primarschulgemeinde EKMO (Eichenwies, Kriessern, Montlingen, Oberriet) hat ein neues Mitglied. Der parteilose Michael Weder aus Oberriet hat 1085 Stimmen erreicht, das absolute Mehr betrug 547 Stimmen.

13:37

Die Ortsgemeinde Rüthi heisst in ihrem Rat zwei neue Mitglieder willkommen: Nino Schnüriger und Marc Schneider wurden mit 249 respektive 230 Stimmen gewählt. Das absolute Mehr betrug 134 Stimmen, 266 gültige Stimmzettel waren eingegangen.

13:28

Die Neutralitätsinitiative ist am Ständemehr gescheitert. Die neuste SRG-Hochrechnung geht zudem von 66,5 Prozent Nein aus. Auch die Ernährungsinitiative wird wie erwartet abgelehnt. Sie scheitert ebenfalls am Ständemehr. Die aktuelle SRG-Hochrechnung sagt 74,4 Prozent Nein voraus.

13:23

Die Oberstufe Mittelrheintal (OMR) muss warten: Bei der Ersatzwahl für ein Mitglied des Oberstufenschulrats erreichte im ersten Wahlgang niemand das absolute Mehr von 1062 Stimmen. Klar am besten schnitt mit 918 Stimmen Bettina Weder ab. Manuel Koller kam auf 635 und Marco Oeler auf 549 Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 21,6 Prozent.

13:17

Der Kanton St. Gallen hat beide nationalen Vorlagen deutlich verworfen. Zur Neutralitätsinitiative sagten 35 Prozent Ja und 65 Prozent Nein. Die Ernährungsinitiative wird mit 76 Prozent Nein-Stimmen richtiggehend niedergekantert. Die Stimmbeteiligung betrug jeweils knapp 48 Prozent.

13:10

Eichberg sagt Ja: 51,74 Prozent Zustimmung zur Neutralitätsinitiative! Nur 19 Stimmen beträgt der Unterschied zwischen Nein und Ja. Damit steht die Rheintaler Gemeinde zusammen mit Schänis und Mosnang alleine da im Kanton St.Gallen. Der Ja-Anteil in Eichberg ist der höchste im ganzen Kanton.

13:09

Komplett chancenlos im Rheintal ist wie erwartet die Ernährungsinitiative. Alle ausgezählten Gemeinden sagen deutlich Nein. Die Ablehnung schwankt zwischen 74,8 Prozent in Marbach und 83,3 Prozent in Oberriet.

12:58

Das deutlichste Nein zur Neutralitätsinitiative im Rheintal kommt aus Balgach (65,9 Prozent). Auch Diepoldsau (64,7 Prozent) und Marbach (62,9 Prozent) schaffen es in die Top 3 des Nein-Lagers.

12:48

Das bisher knappste Nein zur Neutralitätsinitiative in unserem Einzugsgebiet kommt aus Walzenhausen: auf 361 von 636 gültigen Stimmzetteln stand Nein. Das sind 56 Prozent Ablehnung, in St. Margrethen waren es 58,5 Prozent Nein.

12:42

Weitere Rheintaler Gemeinden lehnen beide nationalen Vorlagen ab. Berneck mit 62,8 (Neutralität) und 76,5 Prozent (Ernährung), Balgach mit 65,9 und 75,7 Prozent sowie St. Margrethen mit 58,5 und 78,9 Prozent.

12:35

Die ersten nationalen Trendrechnungen zu den beiden Initiativen bestätigen die Umfrageergebnisse. Laut SRG sagen 71 Prozent Nein zur Neutralitätsinitiative, 72 Prozent lehnen die Ernährungsvorlage ab.

12:26

St. Margrethen hat gewählt: Wie erwartet hat niemand das absolute Mehr von 193 Stimmen für einen Sitz im Schulrat erreicht, doch die pensionierte Lehrerin Yvonne Morath, die kurz vor der Wahl noch einen Flyer verschickt hatte, kam auf 156 Stimmen! Weit abgeschlagen sind Ayse Yilmaz mit 55 und Marcel Toeltl mit gerade einmal 32 Stimmen. Vereinzelte kamen auf 142 Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug lediglich 23,1 Prozent.

Yvonne Morath ist im zweiten Wahlgang in der Pole Position.
Yvonne Morath ist im zweiten Wahlgang in der Pole Position.
12:17

Eben ist die erste Wahlentscheidung im Rheintal gefallen: Beim zweiten Wahlgang der Ersatzwahl eines Mitglieds des Auer Ortsverwaltungsrates setzte sich Marco Bischof durch. Er wurde mit 216 Stimmen zum neuen Ortsverwaltungsrat gewählt. Nicht gewählt wurden Matthias Zoller (157 Stimmen) und Cornelia Hartmann (139 Stimmen). Insgesamt sind 512 gültige Stimmen eingegangen. Die Stimmbeteiligung betrug 42.03 Prozent.

Gewählt: Marco Bischof
Gewählt: Marco Bischof

Marco Bischof ist 52 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kindern. Er arbeitet beim Verein Rhyboot Wyden als Betreuer in der Landwirtschaft. 

12:12

Das Rheintal stimmt traditionell konservativer ab als die Gesamtschweiz. Auch heute? Werden einzelne Gemeinden die Neutralitätsinitiative annehmen? Besonders gespannt sind wir auf die Resultate aus den SVP-Hochburgen Rüthi, Oberriet und St.Margrethen.

12:09

Als erste Rheintaler Gemeinde schickt uns Au die Resultate des Urnengangs: 61,6 Prozent der Abstimmenden lehnen die Neutralitätsinitiative ab, sogar 79,1 Prozent sagen Nein zur Ernährungsinitiative. Die Stimmbeteiligung betrug knapp 44 Prozent.

11:53

Wir starten mit einer Meldung aus dem Vorderland: Die Lutzenbergerinnen und Lutzenberger stimmen einer Teilrevision der Gemeindeordnung deutlich zu: 347 Ja zu 78 Nein. Die Revision sieht eine Reduktion der Gemeinderatsmitglieder von sieben auf fünf vor. Die Stimmbeteiligung betrug knapp 52 Prozent. Beide nationalen Vorlagen lehnt Lutzenberg übrigens klar ab.

11:50

Herzlich willkommen zu unserem Live-Ticker. Wird es wirklich ein gemütlicher Nachmittag mit klaren nationalen Ergebnissen? Wir werden sehen. Mit Sicherheit Spannung herrscht im Rheintal: Schafft es doch jemand direkt in den St.Margrether Schulrat? Wer besetzt den freien OMR-Sitz? Wer schafft es in Au in den Ortsverwaltungsrat? Schon bald wissen wir mehr!