Eine Velotour im Rheintal, eine kleine Ausfahrt rund ums Dorf oder an den Binnenkanal – für viele ältere Menschen ist dies nicht mehr möglich und nur noch eine schöne Erinnerung an früher. Ab diesem Frühjahr können die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums Verahus das wieder erleben, dank der neu angeschafften E-Rikscha.
Die E-Rikscha bietet Platz für ein bis zwei Fahrgäste, die durch ein Dach vor Witterungseinflüssen geschützt werden. Sitzgurte sorgen für die Sicherheit der Passagiere. In der Schweiz gibt es aktuell zwei Rikschamodelle, die sich besonders für Ausfahrten mit älteren Menschen eignen.
Das Verahus hat sich für die Rikscha von Christiania Bikes entschieden, einem erfahrenen Anbieter von Cargo-Bikes aus Dänemark. Bei diesen Rikschas sitzen die Passagiere vorne. Das ermöglicht ihnen, nahe am Geschehen zu sein. Zudem lädt es Passanten dazu ein, mit den Passagieren in Kontakt zu treten. Auch wird ein müheloses Gespräch zwischen Fahrerinnen und Fahrern und den Passagieren während der Fahrt ermöglicht. Die Strasse bleibt dabei im Blick.
Rikscha aus Fonds finanziert
Die Ausfahrten werden unter der Leitung von Ivana Zäch organisiert und mit Hilfe von Freiwilligen, Praktikanten oder Zivildienstleistenden durchgeführt. Für die Ausfahrten werden noch Fahrerinnen und Fahrer gesucht. Wer Interesse hat, kann sich bei Ivana Zäch melden, Telefon 071 727 84 88, E-Mail ivana.zaech@balgach.ch.
Die Rikscha soll bei schönem Wetter auch für Arztbesuche oder Transporte im Dorf von der Pflege genutzt werden. Ermöglicht wurde dieses Projekt durch die Spenden zugunsten des Senioren- und Spitexzentrums. Diese werden in einem Fonds verwaltet und nur für aussergewöhnliche Projekte für die Bewohnerinnen und Bewohner des Verahus oder die Klientinnen und Klienten der Spitex verwendet.
Mit der Rikscha auf Tour: Verahus sucht noch Fahrerinnen und Fahrer