Per 1. Januar 2027 wird die Primarschulgemeinde Au-Heerbrugg in die Politische Gemeinde Au integriert. Damit gewinnt das Amt des Schulpräsidenten an Bedeutung, da es eine zentrale Schnittstelle zwischen Schule, Gemeinderat und Verwaltung bildet. «Die Schule braucht in dieser Phase Stabilität, Erfahrung und eine klare Ausrichtung auf das Wohl der Kinder», wird Gablick zitiert.
Ein Kandidat mit Erfahrung und Praxisnähe
Der 40-jährige Familienvater ist parteilos und gehört seit 2025 dem Schulrat an. Dort ist er für Informatik und Infrastruktur zuständig. Gablick befasst sich unter anderem mit Digitalisierung, Schulraumplanung und Bauprojekten. Beruflich arbeitet er als Informatiker bei der Oertli Instrumente AG in Berneck. Zudem engagiert er sich seit Jahren in der Feuerwehr, unter anderem als Einsatzleiter. Teamarbeit, klare Abläufe und verlässliche Strukturen seien für ihn dabei zentral, heisst es in der Mitteilung.
Gablick lebt mit seiner Familie in Heerbrugg und hat schulpflichtige Kinder. Dadurch kenne er die Anliegen von Familien aus eigener Erfahrung. Im Amt des Schulpräsidenten wolle er Bewährtes weiterführen und gezielt weiterentwickeln. Im Fokus stünden für ihn die Bildungsqualität, stabile Rahmenbedingungen für Lehrpersonen sowie eine nachhaltige Infrastrukturplanung. Ebenso wichtig seien ihm ein sorgfältiger Umgang mit finanziellen Mitteln und eine transparente Kommunikation, so Gablick:
Gute Führung bedeutet für mich, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen Menschen gemeinsam erfolgreich arbeiten können.
Bis jetzt sind zwei Kandidaturen bekannt
Bereits im November kündigte der 42-jährige Gemeinderat Antonio Cipolletta seine Absicht an, zu kandidieren. Amtsinhaber Christian Stricker stellt sich nicht mehr zur Verfügung und gab seinen Rücktritt per Ende 2026 bekannt. Die Wahl für das Schulpräsidium ist auf den 14. Juni festgelegt. Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 27. September statt. Die neue Einheitsgemeinde Au-Heerbrugg tritt auf den 1. Januar 2027 in Kraft.
Neue Kandidatur für das Schulpräsidium der künftigen Einheitsgemeinde