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Oberriet-Grabs mit Heimkampf gegen den Schweizer Meister

Der Ringerclub Oberriet-Grabs bestreitet am Samstag, 19 Uhr, den ersten Heimkampf der neuen Saison. In der Bildstöcklihalle in Oberriet empfängt er mit Willisau Lions den amtierenden Schweizer Meister und grossen Favoriten auf den erneuten Titelgewinn.

Von dos
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Nach der knappen 15:20-Niederlage gegen Schattdorf steht für den RCOG die nächste harte Aufgabe an. Die Rheintal-Werdenberger traten zum Auftakt mit einem sehr jungen Team an, fünf Ringer waren 19 Jahre alt oder jünger. Trotz der Niederlage zeigte die Mannschaft, dass sie mit vielen Nachwuchskräften durchaus konkurrenzfähig sein kann. Am Samstag dürfte der RCOG ähnlich antreten. Ihn plagen weiterhin Ausfälle, weshalb die Coaches um Christian Graupeter erneut gefordert sind, ein schlagkräftiges Team auf die Matte zu bringen.

Willisau reist mit viel Selbstvertrauen an. Zum Auftakt setzten sich die Lions gegen Freiamt überraschend deutlich mit 22:14 durch. Auch in Willisau standen am letzten Samstag auf beiden Seiten nicht die stärksten Kräfte im Einsatz, vor allem weil sich das Schweizer Freistilkader in Japan auf die WM vorbereitet. Dennoch unterstrich der Meister eindrücklich, dass er auch mit einem verjüngten Team der klare Favorit der Gruppe A der Premium League ist.

Sind die Luzerner vollzählig, dürften sie auch dieses Jahr kaum zu schlagen sein. Mit Samuel und Nick Scherrer, den Gebrüdern Portmann, Delian Alishahi und Mansur Mavlaev verfügen sie über mehrere Athleten, die auf nationaler Ebene dominieren und nur sehr selten verlieren. Ergänzt wird das Team durch viele junge Natikaderringer.

Für den RCOG geht es im ersten Heimkampf der Saison darum, vor eigenem Publikum mutig aufzutreten und den Favoriten so stark wie möglich zu fordern. Die Halle dürfte gut gefüllt sein: Über 100 Anmeldungen sind allein für den Familien- und Gönnerapéro eingegangen. Es darf mit einer stimmungsvollen Kulisse gerechnet werden.

Auch die zweite Mannschaft des RCOG steht am Samstag im Einsatz. In der Promotion League bestreitet sie die zweite Runde und trifft auf Einsiedeln II sowie Rapperswil-Jona.