Dies ist für den ganzen Club eine neue, spannende Herausforderung. Die RR Ufhusen gehörte über Jahrzehnte zum Stamm der Challenge League und kam dank der Aufstockung der Liga nach einer ganz starken Saison 2025 zum unerwarteten und nicht unbedingt angestrebten Aufstieg. Doch im Luzerner Hinterland stellt man sich der Aufgabe und steht nun den Grossen des heimischen Ringsports gegenüber.
Ganz ohne Erfahrung in der höchsten Liga steht das Team nicht da. In den letzten Jahren gingen ambitionierte Athleten aus Ufhusen beim erfolgreichen Nachbarn, den Willisau Lions, an den Start. Die bekanntesten Namen im Team von Coach Bruno Achermann sind die Marti-Brüder Joel und Simon, die Premium-League-Erfahrung mitbringen. Daneben ist die Mannschaft eine Mischung aus Nachwuchsathleten und gestandenen Challenge-League-Cracks. Im ersten Kampf der Saison zahlte sie gegen Einsiedeln Lehrgeld, musste man doch mit einer 5:31-Packung aus dem Klosterdorf abreisen. Im ersten Premium-League-Heimkampf der Geschichte gegen Kriessern will man nun aber mehr Widerstand leisten.
RS Kriessern mit ersten Verletzungssorgen
Kaum ist die Meisterschaft angelaufen, plagen die Rheintaler schon die ersten Verletzungssorgen. Sandro Moser hat sein Comeback am letzten Samstag nicht ganz freiwillig gegeben, der Auftritt war eher aus der Not geboren. Ob er am Samstag zu einem weiteren Einsatz kommt, wird man sehen. Trotz dieser Widrigkeiten wird von der Raunjak-Truppe ein klarer Sieg erwartet. Vorab in den unteren Gewichten gilt es, mehr Sicherheit zu gewinnen und sich den Schneid über den ganzen Kampf nicht abkaufen zu lassen. Die Routiniers sind im Gegensatz dazu aufgefordert, ihr Potenzial auf die Matte zu bringen und zu den Punkten Sorge zu tragen. Gelingt beides, wird Kriessern die budgetierten zwei Zähler ins Trockene bringen.
Die zweite Mannschaft der RSK tritt ebenfalls am Samstag in Weinfelden gegen den Gastgeber sowie gegen den Zürcher Ringerclub an. Die Jungs von Coach Reto Wüst streben dabei die Siege zwei und drei an.
RS Kriessern in der zweiten Runde zu Gast beim zweiten Aufsteiger