Fussball vor 3 Stunden

Personalkarussell im Regionalfussball beginnt sich zu drehen

Es stehen zwar noch einige Entscheidungen aus, dennoch neigt sich die Saison im Regionalfussball dem Ende zu. Dies bedeutet stets, dass es Transfers und Trainerwechsel gibt. Einen solchen vollzieht Au-Berneck, wo Ralph Heeb den Job von Daniele Polverino übernimmt.

Von rez
aktualisiert vor 3 Stunden

Daniele Polverino ist ein Trainer, dessen Leidenschaft in der Region bekannt ist. Nach zwei Saisons, in denen er mit Au-Berneck um den Ligaerhalt kämpfen musste und diesen erreichte, verlässt er den Verein. An seine Stelle tritt Ralph Heeb, der zurzeit noch mit Rebstein um den Aufstieg in die 2. Liga kämpft. Polverino hinterlässt ein Team, das sportlich sehr viel Potenzial hat, bisweilen aber etwas launisch wirkt. Dem Trainer ist es gelungen, die Spieler bei Laune zu halten und das Beste aus ihnen herauszuholen, als es ans Eingemachte ging. «Seine Leidenschaft, seine Nähe zur Mannschaft, seine Loyalität und seine grosse Identifikation mit dem FC Au-Berneck haben ihn ausgezeichnet und bleibende Spuren hinterlassen», so der Verein in einer Medienmitteilung.

Gemeinsam mit Ralph Heeb wechselt auch Martin Baumgartner als Goalietrainer auf die Tägeren. Der Co-Trainer Didi Metzler bleibt indes bei Au-Berneck, und auch Sportchef Sepp Hafner macht dort weiter.

Ein Rücktritt, ein Abgang und ein Zuzug

Der FC Widnau, der in der 1. Liga um den Klassenerhalt kämpft, muss ab nächster Saison ohne Mittelfeldregisseur Daniel Lässer auskommen. Der Diepoldsauer hat letzte Woche den Rücktritt bekannt gegeben. Lässer war über ein Jahrzehnt ein fixer Bestandteil des FCW und hat mit diesem alle Erfolge erlebt, die der Verein gefeiert hat. Dabei trat Lässer nicht nur als Taktgeber im Mittelfeld, sondern auch oft als Torschütze in Erscheinung. Besonders gefürchtet waren seine Freistösse. Die Lücke, die Lässer hinterlässt, wird nur schwierig zu füllen sein.

Rebsteins Manoah Egbon (rechts) folgt seinem Bruder Kevin (links) zum FC Widnau.
Rebsteins Manoah Egbon (rechts) folgt seinem Bruder Kevin (links) zum FC Widnau.
Bild: Archiv / rez

Ein weiterer Abgang betrifft Luca Beck. Der Flügelflitzer aus dem Fürstentum Liechtenstein zieht nach nur einer Saison bereits weiter und wird seine Laufbahn im Ausland fortsetzen. Einen Zuzug vermeldete der FCW aber auch: Aus Rebstein stösst Manoah Egbon zum Lüchinger-Team. Der Flügel, der nächste Woche 18-jährig wird, bringt viel Talent und Lernbereitschaft mit. Er ist der Bruder von Kevin Egbon, der fast die ganze Saison verletzt verpasst hat, nun aber wieder angreifen wird.