Der 35-jährige Samuel Tanner ist in Marbach aufgewachsen. Nach der kaufmännischen Lehre bei der Alpha Rheintal Bank wechselte er in den Journalismus. Als Reporter arbeitete Tanner beim «Rheintaler» in Berneck, für den er schon vorher Fussballberichte verfasst hatte. Über die «Basler Zeitung» wechselte Samuel Tanner 2017 zur «NZZ am Sonntag», für die er Reportagen schreibt, die Blickgenauigkeit und Kenntnisreichtum mit Tiefgang und Humor verbinden. Seit November 2021 arbeitet Tanner auch auf der Inlandredaktion der NZZ.
Tanner ist mehrfach ausgezeichnet worden: mit dem Swiss Press Award und als Sportjournalist des Jahres. Drei seiner vielen lesenswerten Reportagen ragen heraus: «Die Weltordnung gerät durcheinander. Wie geht es der Schweiz dabei? Sie will nicht gestört werden» (NZZ, 20. Oktober 2023), «Die Schweiz wird zum Selbstbedienungsladen. Es regiert das Gefühl, dass andere mehr profitieren als man selbst» (NZZ, 15. Februar 2024) und «Gott geht nicht mehr an die Urne – eine Abschiedstour durch das Stammland der katholischen Wählerschaft» (NZZ, 12. September 2020). Der Verein Kultur am Chapf freut sich schon jetzt «auf hörbaren journalistischen Tiefgang, der uns die dunkle Jahreszeit mit dem Licht kluger, gründlicher Recherche erhellt».
Rheintaler Journalist Samuel Tanner liest aus preisgekrönten Reportagen