Dies hielt den Rheintaler Nachwuchs nicht davon ab, sich bestens in Szene zu setzen: Mit dem Gewinn der Mannschaftswertung bestätigten sie den bisher starken Saisonverlauf.
Obwohl nicht weniger als vier Alterskategorien teilnahmeberechtigt waren und das Turnier international ausgeschrieben war, blieb der Run auf die Matten aus. Bei den Piccolos ging mit Jasin Rashiti ein Kriessner an den Start. Er konnte sich bei den Kleinsten bis 20,4 kg noch nicht durchsetzen und landete auf Platz vier. In der Jugend B war seine Schwester Amira am Start, sie klassierte sich bis 29,6 kg im Mittelfeld auf dem achten Rang. Zwei Rheintaler traten bis 32,4 kg an. Während Gian Rebholz bis in den Final vorstiess und sich die Silbermedaille holte, sicherte sich Samuel Schegg als Sechster ein Diplom. Hermann Rudenko hatte bis 46,1 kg nicht viel zu tun, hatte er doch nur einen Konkurrenten, den er in die Schranken wies und damit Gold holte.
In der Kategorie Jugend A starteten bis 38 kg drei RSK-Vertreter. Sie klassierten sich hintereinander: Davin Loher auf Platz vier, Lia Rebholz auf Platz fünf und Khangai Lkhagvatsende auf Platz sechs. Veronika Rudenko gelang bis 42 kg nicht alles nach Wunsch, es reichte aber für den fünften Platz. Jerome Dietsche hatte seine zwei Gegner bis 47kg im Griff. Er gewann die Goldmedaille wie auch Nino Rebholz, der mit seinen beiden Kontrahenten bis 60 kg kein Pardon kannte.
Bei den Ältesten der Kadetten gab es drei Kriessner Sieger, wobei Luka Streck bis 47 kg und Lee Dietschi bis 53 kg mangels Gegnern nicht kämpfen konnten. Bis 60 kg gab es für Jaron Meier Bronze und das im Kadettengewicht mit den meisten Startern. Auch bis 66 kg ging nur ein Trio an den Start. Die beiden Gelb-Schwarzen setzten sich an die Spitze: Bertold Öri siegte vor Jonas Zäch. Bis 74 kg verpasste Lorian Keka das Podest als Vierter knapp.
Der Ostschweizer Ringerverband wird sich etwas einfallen lassen müssen, um die Attraktivität das Turniers wieder zu steigern, denn mit der Ausgabe 2026 kann weder Verband noch Organisator zufrieden sein. Wenigstens waren es die 15 RSK-Ringer und Ringerinnen bei der Übergabe des Pokals für den Sieger der Mannschaftswertung.
RS Kriessern überzeugt mit Gold und starkem Teamresultat bei schwachem Turnier in Einsiedeln