Die neuen Lokomotiven kombinieren einen Dieselantrieb mit einem batteriegestützten Traktionssystem. Sie erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern und sind für den Einsatz bei Temperaturen bis minus 50 Grad Celsius ausgelegt. Die Hybridtechnik senkt den Kraftstoffverbrauch, reduziert Treibhausgas- und Lärmemissionen und gewinnt beim Bremsen Energie zurück.
«Unsere Hybridlokomotiven vereinen Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit», sagt Iñigo Parra, Executive Vice President Division Spain bei Stadler. Die Fahrzeuge sollen die Dekarbonisierungsziele von «VIA Rail» unterstützen und gleichzeitig die betriebliche Flexibilität erhöhen.
Entwicklung in Valencia, Service in Kanada
Entwickelt und gebaut werden die Lokomotiven im Stadler-Werk in Valencia. Teile der Endmontage sowie Test- und Inbetriebnahmearbeiten erfolgen in Kanada. Für den langfristigen Unterhalt gründet Stadler eine kanadische Tochtergesellschaft. Mitarbeitende werden an den Wartungsstandorten von «VIA Rail» in Montreal, Toronto, Winnipeg und Vancouver im Einsatz stehen.
Nach Angaben des Unternehmens sind die Fahrzeuge auf eine hohe Nachhaltigkeit ausgelegt. Sie erreichen eine Recyclingquote von über 92 Prozent und eine Verwertungsquote von mehr als 95 Prozent. Die Batteriesysteme sind zudem für eine lange Lebensdauer und eine spätere Zweitnutzung konzipiert.
Stadler liefert Hybridlokomotiven nach Kanada