Am Freitag, 25. September, um 20 Uhr wird’s in der Bühne Marbach musikalisch, schräg und herrlich schwarzhumorig. Wer glaubt, im Bregenzerwald werde nur geheut, gejodelt und über das Wetter geredet, kennt «Hanskaspas Enkel» noch nicht. Ulli Troy und seine Cousins Richard und Jos Natter beweisen seit mittlerweile fünf Jahren, dass Mundart, Musik und schwarzer Humor bestens miteinander können und es manchmal sogar miteinander müssen.
Schon als «Kleaborar Bahnteifl» haben die drei zehn Jahre lang gezeigt, dass «normal» nicht unbedingt die spannendste musikalische Kategorie ist. Jetzt ziehen sie als «Hanskaspas Enkel» durchs Land und haben ein musikalisches Gepäck dabei, das garantiert nicht im Fundbüro landet.
Zwischen den einzelnen Beiträgen wird es heimisch. Zahlreiche Eigenkompositionen in Bregenzerwälder Mundart gewährleisten, dass auch sprachlich niemand befürchten muss, aus Versehen in Wien gelandet zu sein. Mit feinem Humor, Charme und musikalischer Vielfalt nehmen die drei Musiker ihr Publikum mit auf eine Reise, bei der es durchaus passieren kann, dass man gleichzeitig lacht, staunt und sich fragt: «Darf man das überhaupt singen?» Die Antwort lautet vermutlich: unbedingt!
Ihr Programm «Und ewig singen die Wälder …» ist frech, fein und vor allem eines: Es ist enkeltauglich. Und weil Humor bekanntlich keine Altersbeschränkung kennt, darf sich das Publikum am Freitag, 25. September quer durch alle Generationen auf einen besonderen musikalischen Abend in der Bühne Marbach freuen.
«Und ewig singen die Wälder» und das Publikum schmunzelt