Wie der «Blick» berichtet, könnte sich Heule dem FC Heidenheim anschliessen. Dieser stieg im Sommer nach zwei Jahren in der Bundesliga ab und geht nun in der zweithöchsten Liga auf Punktejagd. Die Ostwürttemberger haben sich die Rückkehr in die höchste Spielklasse nicht konkret auf die Fahne geschrieben, dürften im Rennen um den Aufstieg aber ein Wörtchen mitreden. In der ersten Runde gewann der FCH gegen Osnabrück 4:3, danach folgte eine 1:4-Niederlage bei der Hertha. Vor etwas weniger als zwei Jahren traf Heidenheim in der Ligaphase der Conference League auf den FC St.Gallen; das Spiel ging 1:1 aus.
Für Michael Heule wäre es ein Abschied aus Thun nach nur einem Jahr. In diesem Jahr hat der 25-Jährige mit den Berner Oberländern aber alles erreicht, was möglich ist – er darf sich nicht nur Schweizer Meister nennen, er hat auch einen wichtigen Teil dazu beigetragen, dass der Titel nach Thun ging. Als linker Aussenverteidiger mit ausgeprägtem Offensivdrang war Heule stets als Stammspieler gesetzt. Er verteidigte nicht nur gut, er setzte auch im Angriff Impulse. Der Wechsel in die zweite Bundesliga wäre also ein verdienter Lohn für eine herausragende Saison.
Kleiner Fun-Fact: Nach Heidenheim ist es von Widnau aus mit 175 Kilometern deutlich näher als nach Thun (290 km). Aktuell spielt Michael Heule noch beim FC Thun, der mässig in die neue Saison gestartet ist. Am Donnerstagabend verloren die Berner Oberländer im Playoff der Europa-League-Qualifikation bei Lech Poznan 0:7. Heule wurde zur Pause ausgewechselt. Sein Vertrag läuft noch bis 2028, ein frühzeitiger Wechsel würde dem FC Thun wohl eine schöne Ablösesumme in die Kasse spülen.
Verlässt Schweizer Meister Michael Heule den FC Thun?