1. Liga: Widnau gegen den FCSG
Die Saison des FC Widnau dauert noch drei Spiele und er bewegt sich weiter im Gleichschritt mit dem über dem Strich liegenden SV Höngg. Aktuell trennen die Teams in der Tabelle zwei Minustore, zu Ungunsten der Rheintaler. Am Wochenende geht das Drama in die nächste Runde. Höngg gastiert am Samstag bei der AC Taverne, Widnau am Sonntag bei der U21 des FC St.Gallen. Das Spiel findet um 13 Uhr im Gossauer Buechenwald statt. Die St.Galler waren überraschenderweise lange abstiegsgefährdet, zuletzt gewannen sie aber zweimal in Folge, womit sie sich entscheidend vom Strich absetzten. Sieben Punkte Vorsprung haben sie auf Widnau und Höngg – mit einem Sieg wäre der FCSG gerettet. Doch auch der FCW braucht dringend Punkte und wird alles in die Waagschale werfen, was er hat. So, wie er es beim 0:0 in der Hinrunde in Widnau getan hat.
2. Liga inter: Dritter Sieg in Folge?
Es ist erstaunlich, wie sich die Saison des FC Altstätten entwickelt. Und im Nachhinein muss man sagen: Vielleicht waren die sechs Gegentore in der Schlussviertelstunde in Weesen gar nicht so schädlich. Seither folgten drei positive Auftritte, die letzten beiden Spiele gewann die Shabani/Koller-Elf. Damit hat sie sich auf den ersten Platz über dem Strich gekämpft.
Am Samstag, 17 Uhr, steht das Gastspiel in Seuzach auf dem Plan. Auch der Gegner hat zuletzt zweimal in Folge gewonnen und bereits neun Längen Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Altstätten hat aber sicher alle Karten in der Hand, auch den Seuzemern Paroli zu bieten und vielleicht sogar drei Punkte vom Sportplatz Rolli zu entführen.
2. Liga: Alle spielen am Sonntag
Nach dem Derby ist vor den nächsten wichtigen Spielen: Das gilt für Rüthi und Montlingen, die am Donnerstag gegeneinander spielten. Für den FCM geht’s am Sonntag, 14 Uhr, mit einem Heimspiel gegen Winkeln weiter. Die St.Galler sind in dieser Phase der Saison nicht besonders konstant, und will Montlingen aufsteigen, muss gegen diesen Gegner zu Hause ein Sieg her. Sonst spitzt sich der Zweikampf mit Ruggell ultimativ zu, zumal das Direktduell noch ansteht.
Eine auf dem Papier einfachere Aufgabe hat Rüthi, das am Sonntag, 15 Uhr, auf der Emser Vial zu Gast ist. Die Bündner haben bei fünf verbleibenden Spielen zehn Punkte Rückstand auf den Strich. Nur ein Wunder kann ihnen noch helfen, die Liga zu halten. Direkt über dem Strich steht der FC Au-Berneck. Mit zwei Siegen in Folge ist es ihm gelungen, das Abstiegsgespenst von der Tägeren zu vertreiben. Am Sonntag, 14 Uhr, heisst der Gegner auf heimischem Geläuf Bad Ragaz. Die Heidiländer begannen das Jahr sehr stark, verloren zuletzt aber dreimal in Folge. Au-Berneck darf optimistisch ins Spiel gehen.
3. Liga: Spitzenspiel in Rebstein
Am Sonntag, 14.30 Uhr, treffen die beiden besten Mannschaften der Saison aufeinander. Der FC Rebstein, mit 42 Punkten Leader, empfängt Verfolger Brühl II (37). Der Abstand der St.Galler auf den Dritten, den überraschenden FC Rotmonten, beträgt zehn Punkte. So ist klar: In die 2. Liga steigt entweder Rebstein oder Brühl II auf. An das Hinrundenduell zwischen den Spitzenteams hat der FCR keine guten Erinnerungen. Im Paul-Grüninger-Stadion war er chancenlos und verlor 0:3. Bis heute ist es die einzige Niederlage, die die Heeb-Elf diese Saison einsteckte. Aber per Zufall kam sie nicht zustande, sind die St.Galler doch ähnlich stark einzuschätzen wie die Rheintaler. Es wird ein heisser Tanz auf der Birkenau.
Spielfrei hat über Auffahrt der FC Diepoldsau-Schmitter, der am Mittwoch in Appenzell spielte. Die Elf von Trainer Patrik Riklin hat einige Qualität, tut sich aber schwer, zu Konstanz zu finden. Diesmal schwang das Pendel jedoch wieder in die von ihr gewünschte Richtung aus und der FCD gewann 1:0. Das einzige Tor erzielte Bünyamin Bilgic in der 67. Minute aus 30 Metern. Diepoldsau rückte damit auf Rang fünf vor.
4. Liga: Spitzenspiel auf dem Bützel
In der Gruppe 3 haben die letzten Resultate den Aufstiegskampf zugespitzt. In Front liegt Au-Berneck II, das 29 Punkte und 17 Strafpunkte hat. Gleich viele Zähler, aber 25 Strafpunkte hat der FC Staad, einen Punkt weniger hat Rheineck. Am Sonntag, 15 Uhr, kommt es in Staad zum Spitzenspiel der beiden Co-Leader. Einen Favoriten gibt es in diesem Spiel nicht, es ist absolut jeder Ausgang möglich. Schon am Samstag um 16 Uhr spielt der FC Rheineck auf der Stapfenwis gegen Ruggell II. Gegen die Liechtensteiner sind die Unterrheintaler Favoriten, und ein Sieg ist auch Pflicht, will der FCR weiter um den Aufstieg mitreden. Zuletzt schwächelte er zwar ein wenig, Rheineck hatte aber auch drei sehr schwierige Gegner in Folge. Ruggell II ist da ein anderes Kaliber.
Frauen: Staad kämpft gegen den Abstieg
Die Erstligistinnen des FC Staad essen diese Saison hartes Brot. Am Mittwoch verloren sie in Schwyz 0:4, womit sie weiter einen Punkt unter dem Strich liegen. Die nächste Aufgabe wird nicht einfacher: Am Samstag, 20 Uhr, sind die Seemädchen beim sechstklassierten Erlinsbach zu Gast. Favoritinnen sind sie nicht, Punkte brauchen sie aber dringend, dauert die Saison doch nur noch vier Spiele.
In der 3. Liga duellieren sich am Sonntag, 12.30 Uhr, Staad II und Au-Rheineck. Die Gäste liegen vier Punkte hinter Leader Toggenburg II auf Rang zwei und zeigen bisher eine ausgezeichnete Saison, die so nicht unbedingt hätte erwartet werden können. Ihre positive Einstellung wird es auch in Staad brauchen, denn die Reserven der Seemädchen belegen mit nur fünf Punkten weniger Rang fünf. Auf Rang elf, vier Punkte hinter dem Strich, steht der FC Rebstein. Das Team war im letzten Sommer in die 3. Liga aufgestiegen und stand nach zehn Spielen gut da. Seither hat es aber acht Partien in Folge verloren – die letzte am Mittwoch mit 1:3 in Weinfelden. Am Wochenende hat der FCR spielfrei.
Widnau und Altstätten im Kampf um den Ligaerhalt