Der Oktober war für den SC Rheintal ein ereignisreicher und anstrengender Monat, galt es doch, innert vier Wochen sieben Spiele zu absolvieren. Für eine Amateurmannschaft, die von Verletzungssorgen geplagt ist, ist dies ein enormes Pensum. Mit drei Siegen und einer Niederlage nach Verlängerung, also mit zehn Punkten, ist die Bilanz durchzogen, aber auch zufriedenstellend. Im November stehen nur vier Partien auf dem Programm. Drei werden zu Hause ausgetragen, wo der SCR zuletzt durchaus begeistert hat.
Als erster Gegner reist der EC Wil nach Widnau. Die Kantonsrivalen haben sich in den letzten Jahren immer wieder packende Duelle geliefert, auch in den Playoffs. Die Bären liegen mit zwei Punkten, aber auch zwei Spielen weniger hinter den Luchsen auf dem dritten Rang. Es geht für die Rheintaler also darum, Rang zwei zu verteidigen. Im Testspiel im Sommer hatten sie alles im Griff und die Partie 3:0 gewonnen. Die Wiler waren damals aber in Minimalbesetzung angetreten – mittlerweile spielen sie auf einem anderen Level. Wobei sie nicht mehr so dominant auftreten wie in den letzten beiden Saisons, was die knappen Resultate bezeugen.
Die Äbtestädter haben nach der letzten Saison einen Umbruch im Team erlebt. Ein gutes Dutzend der besten Spieler ist geblieben, abgesehen davon wurde das Kader mit jungen Talenten aus anderen Vereinen aufgefüllt. Was immer noch fehlt, sind eigene Nachwuchsspieler. Im Duell mit Wil wird die Disziplin wichtig sein. Unnötige Strafen und Provokationen sind zu vermeiden, persönliche Machtkämpfe zu unterlassen.
Die Fans dürfen sich auf jeden Fall auf eine spannende Partie freuen. Weiter geht’s für die Rheintaler danach mit den Heimspielen gegen Bellinzona und Dielsdorf-Niederhasli. Die einzige Auswärtsfahrt des Monats steht am 21. November bei Hockey Reinach auf dem Programm.
Wiler Bären kommen zum Kantonalduell nach Widnau