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Wüsts nehmen Abschied vom Renault-Clio-Bohemia-Cup

Auf der Formel-1-Rennstrecke des Hungarorings fand am letzten Sonntag der Final des Renault-Clio-Bohemia-Cups 2026 statt. Reto Wüst und sein Sohn Nico fuhren dort ihr vorerst letztes Rennen in dieser Serie.

Von Elio Crestani
aktualisiert vor 2 Stunden

Im nächsten Jahr wird Nico Wüst im Polo Cup Germany antreten. «Die VW Polo GTI dafür werden in Südafrika gebaut. Der neue Dienstwagen von meinem Enkel Nico wird von einem Zweiliter-Turbo-Motor befeuert und hat 300 PS», erklärt Josef Wüst, Grossvater von Nico und Vater von Reto vom Diepoldsauer Team Wuest Motorsport.

Auf der historischen Strecke in Mogyorod, unweit der ungarischen Hauptstadt Budapest, erlebte das Team kein besonders gutes Rennen. Nico Wüst, der Jüngste im Bunde, sagte: «Das war nicht unser bestes Wochenende. In der Qualifikation am Freitag erreichte ich Platz acht und mein Vater Platz 20. Die Zeitabstände waren minimal.»

Im ersten Rennlauf kämpfte sich Reto Wüst dennoch auf Platz 14 vor. Sein Sohn war derweil in einen Dreikampf um den achten Platz verwickelt. Vor der Schikane verbremste er sich und traf seinen Vordermann hinten rechts. Dadurch wurde die Spur an seinem Clio derart verstellt, dass er nicht mehr weiterfahren konnte. Zudem musste Nico Wüst im zweiten Rennlauf vom letzten Startplatz aus starten (31.). Bis zum Schluss konnte er sich noch auf den 13. Rang vorkämpfen.

Grosses Pech hatte Vater Reto Wüst. Nach einer Safety-Car-Phase zwei Runden vor Schluss wurde er durch einen Verbremser von einem Konkurrenten getroffen. Danach funktionierte die Servolenkung nicht mehr und der Diepoldsauer musste kurz vor Schluss aufgeben. In der Gesamtwertung der Gentlemen-Klasse erreichte Reto Wüst dennoch den zweiten Rang. Dies, obwohl er an zwei Rennen nicht starten konnte und mit dem Ausfall im zweiten Lauf wertvolle Punkte verlor. «Abgerechnet wird am Schluss», sagte Reto Wüst nach dem Rennen lachend.

Für Nico Wüst beginnt mit der Saison 2027 im Polo Cup Germany eine neue Zeitrechnung. Noch vor Weihnachten soll sein neuer «Dienstwagen» in Diepoldsau eintreffen. «Ich freue mich riesig», sagte Nico Wüst.