Motocross • 08.10.2026

Zehn Läufe, zehn Triumphe: Lewis Dörig holt weiteren Titel

Am letzten Wochenende fand in Wängi bei bestem Wetter ein Motocross-Event statt. An diesem überzeugte mit Lewis Dörig aus Schachen bei Reute ein junger Pilot aus der Region auf der ganzen Linie.

Von Elio Crestani
aktualisiert am 08.10.2026

In der Kategorie 50ccm Junior Bosch Cup by SJMCC standen vier Rennläufe auf dem Plan. Lewis Dörig startete an allen – und gewann alle. Dörig darf sich damit «König der Kleinen» nennen, hat er diese Saison doch alle zehn Läufe, zu denen er gestartet ist, für sich entschieden. So sicherte er sich nach dem Alpencup in dieser Saison bereits den zweiten Sieg einer Gesamtwertung. Den Alpencup hatte er schon 2025 gewonnen. Eine Kategorie höher (50ccm Senior) ging sein Bruder Hank Dörig an den Start. In Wängi wurde er am Samstag Siebter und am Sonntag Sechster. Damit holte er in der Gesamtwertung den starken fünften Schlussrang.

Marco Messmer (#85) fuhr in Wängi sein erstes Rennen seit zehn Jahren.
Marco Messmer (#85) fuhr in Wängi sein erstes Rennen seit zehn Jahren.
Bild: Sabrina Breu

In der Clubklasse «Plausch» fuhr Marco Messmer auf seiner Honda 450 CRE 450X als Vierter knapp am Podest vorbei. Der frühere vierfache Schweizer Meister im Pocket Bike fuhr in Wängi sein erstes Rennen seit zehn Jahren. Der gelernte Motorradmechaniker fährt dennoch oft auf der Rennstrecke; egal, ob mit Slicks auf dem Asphalt oder mit Stollen im Gelände. Sein Grossvater Arthur war Gründungsmitglied des Motorrad-Clubs Black Shadow, sein Onkel Thuri amtete 28 Jahre als Präsident der Ortsgemeinde Au.

Aus Au stammt auch Tobias Schraner, der in der Clubklasse «Lizenziert» an den Start ging. Im ersten Lauf fuhr er auf seiner Kawasaki 450 auf den zehnten Rang. Im zweiten Lauf war Schraner bis zwei Runden vor Schluss an sechster Stelle unterwegs. «Dann habe ich Platz gemacht, um den Führenden, Robin Schreiber, beim Überrunden vorbeifahren zu lassen. In seiner Linie zogen auch gleich drei Fahrer hinter mir an mir vorbei. Ich konnte die Tür ausserhalb der Spur nicht zumachen. Das hat mich geärgert.» Schraner beendete den Lauf auf Rang neun und holte in der Gesamtwertung den zehnten Platz.

Tobias Schraner hatte im zweiten Lauf bei einem Überholmanöver Pech.
Tobias Schraner hatte im zweiten Lauf bei einem Überholmanöver Pech.
Bild: Sabrina Breu