Rebstein 30.06.2026

Bunter Liederstrauss fürs Altersheim Geserhus

Traditionsgemäss machte der Leica-Chor dieser Tage im Rebsteiner Altersheim Geserhus Halt, um der Pensionärsfamilie einen bunten Liederstrauss darzubringen, wie Jürg Letsch bei der Begrüssung seitens der Chorgemeinschaft erwähnte.

Von Jann René
aktualisiert am 01.07.2026

Vorab aber stellte er Franz Canaval als kompetenten Chorleiter vor, der nicht nur im Bregenzerwald, sondern auch im Schweizer Rheintal in der Musikwelt seit Jahren ein fester Begriff ist. Trotz brütender Sommerhitze waren gegen 50 interessierte Pensionärinnen und Pensionäre zum nachmittäglichen Konzert gekommen, das Dirigent Franz Canaval mit dem Männerchor-Klassiker «Am Brunnen vor dem Tore» einleitete.

Das wohlgewählte Repertoire führte sowohl gedanklich zurück ins Elternhaus als auch auf den Munot, auf welchem der verliebte Glöckner die Stunde schlug, während auf dem Munot-Ball sein Liebchen geküsst wurde. Der allseits bekannte «Bajazzo» animierte da und dort bereits zum Mitsingen, während «Bacchus» die Gläser hell erklingen liess. Fast andächtig horchte das Publikum dann aber auf, als Franz Canaval das feierliche Lied «Glocken der Heimat» anstimmte. Zum zweiten Teil rückte der Chorleiter das E-Piano zurecht, als es galt: «Alles singt mit.» Dafür hatte Stefan Spirig an den Tischen vorbereitete Liedtexte verteilt, und schon wurde das «Burebüebli» gleich mitgeschunkelt und lautstark mitgesungen. Auch das Kriessner Hochzeitslied war allen wohlbekannt, sodass der Refrain «O bleib bei mir, und geh nicht fort …» wie eine Hymne durch den klimatisierten Aufenthaltsraum schallte. Natürlich durften auch das «Schmugglerlied» und das «Lustig ist das Zigeunerleben» nicht fehlen.

Die Pensionärsfamilie verdankte den Auftritt des Leica-Chors mit grossem Applaus. Da und dort fiel gar die Bemerkung: «Ischt das an schöana Nomittag gsii». Die Chorgemeinschaft, für die Jürg Letsch zur Auflockerung auch den einen oder anderen Rentnerwitz zum Besten gab, verabschiedete sich mit dem Seemannslied «Danke schön und auf Wiedersehn», was Jürg Letsch versprach.