In der Schulanlage Linde trug die Musikgesellschaft das Pflichtstück «Endless Peace» vor. Zehn Wochen lang hatte sie Zeit gehabt, mit ihrem Dirigenten Christoph Kling das herausfordernde und doch interessante Werk einzustudieren. Die Jury, in der auch der Komponist Pierre-Etienne Sagnol sass, vergab 89 von 100 Punkten für ihre Leistung. Sie lobte die schöne Interpretation durch den Dirigenten und den ausgewogenen Orchesterklang trotz zahlenmässiger Unausgewogenheit in manchen Registern (z. B. sechs Klarinetten gegenüber vier Tuben).
Für das Selbstwahlstück «Alvamar Overture» von James Barnes vergab die Jury sogar 90,66 Punkte. Unter den 24 von derselben Jury bewerteten Vereinen belegte die MG Altenrhein-Staad damit den zwölften Rang. Darauf ist die Musikgesellschaft mit ihren vielen jungen Mitgliedern sehr stolz. Regen davor, Regen danach, doch die MG Altenrhein-Staad durfte ihren Marsch «Sonnenschein» von Jean-Pierre Fleury trockenen Fusses absolvieren. Um die Noten hätte man sich keine Sorgen machen müssen, da die MG Altenrhein-Staad wie immer auswendig spielend marschierte. Mit den 87 von 100 Punkten ergab dies den achten Rang unter 38 Vereinen, die auf der Marschmusikstrecke 2 bewertet wurden.
Nach der Parademusik fiel die Anspannung ab, und die Musikantinnen und Musikanten genossen das Eidgenössische Musikfest. Etliche Vereinsdelegationen sowie Einwohnerinnen und Einwohner waren der Einladung der politischen Gemeinde Thal zum Empfang der MG Altenrhein-Staad bei der «Moschti» Staad trotz nasskalter Witterung gefolgt. So fand das Eidgenössische Musikfest mit Fahnengruss und Ansprache von Gemeindepräsident Simon Diezi einen würdigen Abschluss.
Musikgesellschaft Altenrhein-Staad mit solider Leistung am Eidgenössischen Musikfest