Diepoldsau vor 3 Stunden

Samariterverein auf Reisen

Kürzlich begab sich der Samariterverein Diepoldsau-Schmitter auf eine zweitägige Reise. Erster und beeindruckender Höhepunkt bildete der Besuch mit Führung im Schweizer Paraplegiker Zentrum in Nottwil.

Von Silvano Ammann
aktualisiert vor 45 Minuten

Hochstehende medizinische Versorgung dank modernster Technik und ärztlicher Versorgung, helfen den Patientinnen und Patienten, langsam, aber stetig gewisse Unabhängigkeiten zu erlangen – auch wenn nichts mehr so wird, wie es einmal war. Die Reisenden waren tief beeindruckt und manches stimmte auch nachdenklich. 

Nach einem Mittagessen ging die Fahrt zur Vogelwarte Sempach. Durch die Auswertung eines «speziellen» Rings konnte dann jede und jeder herausfinden, was für ein Vogel sie oder er wäre. Ein ausgiebiges Abendessen liess den ersten Reisetag ausklingen. Der Sonntag war von Spannung geprägt, liessen sich die Teilnehmenden doch über die medizinische Versorgung der römischen Heilkunst vor über zweitausend Jahren im Legionärspfad «Vindonissa» in Windisch aufklären. Einiges war damals schon möglich, ausprobiert und kuriert worden. Vor allem spielten dabei auch die verschiedenen Kräuterbehandlungen und Arzneien eine wesentliche Rolle. Aber auch gewagte chirurgische Eingriffe wurden angewandt. Falls der Patient nicht vorher in Ohnmacht fiel, wurde er betrunken gemacht, um so die Schmerzen beim Eingriff etwas lindern zu können. Sachen gab’s! Nach einem kurzen Spaziergang zum Stadtfest nach Brugg und einem Lunch wurde die Heimreise auf die Rheininsel angetreten.