Widnau 15.06.2026

Sicherheit der Kinder im Fokus

Aufgrund verschiedener Brandkatastrophen der vergangenen Jahre, insbesondere der tragischen Ereignisse in Crans-Montana, hat die Kirchenverwaltung Widnau beschlossen, die Sicherheitsmassnahmen für Kinder und Jugendliche weiter zu stärken. Gemeinsam mit der Feuerwehr Unteres Rheintal wurde deshalb ein Informations- und Schulungsabend für die Leiterinnen und Leiter von Jungwacht und Blauring organisiert.

Von Susi Miara
aktualisiert am 15.06.2026

Die Sicherheit der Kinder, die sich regelmässig bei Gruppenstunden, Anlässen und Lagervorbereitungen im Jakobihus aufhalten, liegt der Kirchenverwaltung besonders am Herzen. Mit regelmässigen Schulungen soll sichergestellt werden, dass die verantwortlichen Leiterinnen und Leiter im Ernstfall richtig handeln können.

Auf Wunsch des Kirchenverwaltungsrates wurden die Leiterinnen und Leiter zu dieser wichtigen Übung eingeladen. Sie tragen eine grosse Verantwortung gegenüber den Kindern und Jugendlichen, die sich an den Vereinsabenden im Jakobihus aufhalten.

Zu Beginn begrüsste Adrian Schmid, Leiter Ressort Liegenschaften der Kirchenverwaltung Widnau, die Teilnehmenden. Er machte auf verschiedene sicherheitsrelevante Besonderheiten des historischen Gebäudes aufmerksam und erläuterte die vorhandenen Fluchtwege sowie die Standorte der Sicherheitseinrichtungen. Im Anschluss informierte Thomas Graber, Kompaniechef der Feuerwehr Unteres Rheintal, mittels einer Präsentation über das richtige Verhalten im Brandfall. Dabei standen insbesondere die Themen Alarmierung, Evakuierung und Brandbekämpfung im Vordergrund.

Im Rahmen der Schulung wurden die Leiterinnen und Leiter über die wichtigsten Verhaltensregeln im Brandfall informiert. Dabei wurde besonders betont, wie wichtig eine rasche und korrekte Alarmierung der Feuerwehr über die Notrufnummer 118 ist. Ebenso stand die geordnete Evakuierung der Kinder im Mittelpunkt, wobei die gesamte Gruppe gemeinsam über die vorgesehenen Fluchtwege zum Sammelplatz geführt und dort auf Vollständigkeit kontrolliert wird. Zudem wurde darauf hingewiesen, Fenster und Türen beim Verlassen der Räume nach Möglichkeit zu schliessen, um die Ausbreitung von Feuer und Rauch zu verlangsamen. Ein weiteres Thema war das konsequente Freihalten der Fluchtwege, damit im Ernstfall eine schnelle und sichere Evakuierung gewährleistet ist. Abschliessend erhielten die Teilnehmenden Informationen über die Standorte und den richtigen Einsatz von Feuerlöschern und Innenlöschposten. Dabei wurde unterstrichen, dass Löschversuche nur ohne Eigengefährdung erfolgen dürfen und der Schutz von Menschen stets Vorrang vor Sachwerten hat.

Die Schulung stiess auf grosses Interesse. Fast alle Leiterinnen und Leiter von Blauring und Jungwacht nahmen an der Veranstaltung teil. Die Kirchenverwaltung zeigte sich erfreut über die hohe Beteiligung und das Engagement der Verantwortlichen. Mit solchen regelmässigen Informations- und Übungsanlässen soll die Sicherheit im Jakobihus nachhaltig gestärkt und das Bewusstsein für den richtigen Umgang in Notfallsituationen gefördert werden.