Zu Fuss marschierten sie dann zum Rodeberg. Im kühlen Wald war die Mittagsrast. Spannend, was so aus den Rucksäcken genommen wurde. Direkt am Rhein gab es dann Kaffeehalt. Zur Abkühlung gingen die Frauen im Rhein schwimmen. Einfach wunderbar. Das Ziel der Wanderung war das alte Städtchen Diessenhofen.
Mit dem Zug ging es zurück nach Stein am Rhein, wo die Krämerin schon auf die Turnerinnen wartete. Spannend, wie sie uns in Hinterhöfe führte. Gekonnt wusste sie ihre Waren zu verkaufen. Auf dem Rathausplatz erklärte sie einige Bilder, welche die Hauswände vom malerischen Stein zieren. So hat doch im Mittelalter ein Bäcker mit den Worten: «no e Wili», ihr geliebtes Stein vor den Habsburgern gerettet. Aus dieser Geschichte entstand das Freilichtspiel No e Wili, das 2030 wieder auf dem Rathausplatz von Stein aufgeführt wird. Zum Znacht gab es im Restaurant Meterspaghetti und andere Köstlichkeiten. Zu später Stunde liefen die Frauen zurück zur Jugendherberge von Stein am Rhein.
Am Sonntagmorgen wechselten sie die Stadt. Mit dem Zug fuhren sie nach Schaffhausen. Im Rosengarten beim Munot startete dann der Foxtrail Go. Die Turnerinnen studierten das Kopfsteinpflaster, knobelten, lasen alte Schriften und suchten allerlei Hinweise. Die Stadt wurde zum Spielfeld. Nach diesem herausfordernden Rätselspass durften die Frauen ein Boot beim Rheinfall besteigen. Der Bootsführer lenkte das Boot flussabwärts ins ruhige Wasser. Er servierte uns Sandwichbrote und Getränke. Es war interessant, was er über den Rhein berichtete.
Vor dem Anlegen fuhr das Boot gerade auf den Wasserfall zu. Trotz Niedrigwassers ist der Rheinfall ein überwältigendes Naturspektakel. Die tosenden Wassermassen spritzten die Frauen an. Strahlend meinten sie: «Wird wieder trochä.»
Zum Abschluss genossen die Turnerinnen in einem Restaurant einen Coupe. Danach machten sie sich auf den Heimweg.
Städtetour mit Naturspektakel