Dies ändert allerdings nichts an der spannenden Ausgangslage. Die Aargauer haben bei gleich vielen Spielen schon vier Punkte Vorsprung auf den SC Rheintal. Zum Auftakt in die Saison gab es gegen Küssnacht am Rigi einen 5:4-Sieg nach Verlängerung. Nach einer Niederlage gegen Bellinzona gewann Argovia gegen Reinach, Herisau, Dielsdorf und zuletzt Burgdorf. Das Team besteht aus den gleichen Akteuren wie im Vorjahr, neue Sterne sind nicht dazugekommen. Viele eigene Spieler bilden das Gerüst, und als Ergänzung sammeln junge Leihspieler des EHC Olten Erfahrungen in der 1. Liga.
Damit sind beste Voraussetzungen für spannende Duelle wie in der letzten Saison gegeben. Im Startspiel in Aarau gab es damals einen knappen 1:0-Sieg für den SCR, getroffen hatte Lukas Thurnherr. Zu Hause führten die Luchse ebenfalls bis in die letzte Minute mit 1:0, ehe Yanick Bodemann ins leere Tor traf. Eine Strafe gegen den SCR brachte nur noch den Anschluss, versaute aber Goalie Ramon Metzler den Shutout. So gab es das Punktemaximum für die Rheintaler, was sie dieses Jahr wiederholen möchten. Damit würden sich die Luchse im Spitzenfeld festigen.
Wer am Samstag spielen kann, ist noch offen. Die am Dienstag erfolgreichen Joker werden wohl in ihren Stammclubs beschäftigt sein. Cedric Egger sollte seinen Platz in der Verteidigung nach dem Militärdienst wieder einnehmen. Inwiefern Janis Manser und Pascal Kuster einsatzfähig sind, wird sich zeigen. Fraglich ist auch Captain Sandro Bartholet, der am Dienstag seit der Aufstiegssaison 2017/18 erst sein zweites Spiel verpasste und dabei über 330 Spiele bestritt. Aber der tolle Sieg in Grüsch hat gezeigt, dass auch mit einem kleinen Kader viel möglich ist, wenn Einsatz, Disziplin und das nötige Glück vorhanden sind.
An der Motivation dürfte es nicht fehlen, denn nach dem Spiel findet im Eisbahn-Restaurant der traditionelle Supporter-Apéro statt. Dieser ist nach einem gelungenen Spiel noch viel interessanter. Spontane Anmeldungen für die Supporter nimmt René Müller dort gern entgegen.
Der SC Rheintal empfängt die Sterne aus dem Aargau