In der Qualifikationsrunde gab es für den SCR in Grüsch einen überraschend hohen 5:1-Erfolg. Überraschend deshalb, weil die Prättigauer der härteste Gegner um Rang zwei waren und auch bleiben und vier Tore Differenz vor diesem Hintergrund dann doch eine Menge sind. Das Rückspiel in Widnau ging weniger deutlich aus: Der SCR gewann mit 5:4 nach Penaltyschiessen. Die Bündner hatten eine 4:1-Führung des SC Rheintal in letzter Sekunde noch ausgeglichen, ehe es um den Zusatzpunkt ging. Diesen sicherte den Rheintalern Sandro Ritzmann, der als Einziger seinen Penalty verwertete.
Daran möchten die Rheintaler am Samstag anknüpfen und einen weiteren Sieg gegen die Prättigauer einfahren. Ritzmann wird sicher nicht von der Partie sein, denn er ist beim SCR und dem CdH Engiadina Teil der Verletztenliste. Der Topskorer des Zweitligisten spielte in den letzten vier Jahren 18-mal mit B-Lizenz für den SC Rheintal und realisierte dabei neun Skorerpunkte. Kurz vor der Weihnachtspause erlitt er jedoch einen Kreuzbandriss – Ritzmann fällt bis auf Weiteres aus, in dieser Saison kommt es sicher nicht mehr zum Einsatz.
Der HC Prättigau-Herrschaft hat sein Masterround-Auftaktspiel am letzten Samstag in Burgdorf nach Penaltyschiessen verloren und belegt mit zwei Punkten Rückstand auf den SCR den dritten Platz. Ein Rheintaler Punktgewinn wäre ein wichtiger Schritt in Richtung Heimrecht in den Playoffs, zumal der Vorsprung auf das fünftplatzierte Bellinzona schon sieben Punkte beträgt. Die Rheintaler zählen auch in Grüsch auf die Unterstützung ihrer Fans, die danach am anschliessenden Prättigauer Hockeyfäscht mit Eisdisco mitfeiern dürfen. Das nächste Heimspiel findet bereits am Dienstag, 27. Januar, 20 Uhr, gegen die Argovia Stars statt.
Der SCR reist zum zweiten Spiel der Masterround nach Grüsch