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Lösegeld gefordert: Cyberkriminelle verlangen zehn Millionen Franken von Stadler Rail

Cyberkriminelle haben sich illegal Zugriff auf die Datenaustauschplattform mit einem Stadler-Zulieferer verschafft. Diese Informationen sind nicht sicherheitsrelevant. Das Unternehmen lässt sich nicht erpressen.

Von pd/red
aktualisiert vor 1 Stunde

Die Produktion von Stadler läuft normal weiter, teilt das Unternehmen am Dienstag mit. In einem Bekennerschreiben verlangt die cyberkriminelle Everest Group zehn Millionen Franken Lösegeld. Das Unternehmen zahle unter keinen Umständen ein Lösegeld und sei somit nicht erpressbar, heisst es weiter.  Das Unternehmen hat bei der Kantonspolizei Thurgau Strafanzeige eingereicht.

Durch den Vorfall von Mitte Juli sind keine Daten verloren gegangen. Der Zugriff auf diese spezifischen, technischen Daten erfolgte über kompromittierte Zugangsdaten einer Datenaustausch-Plattform. Diese Zugangsdaten gelangten anschliessend in die Hände von Cyberkriminellen. Die IT-Systeme von Stadler wurden nicht kompromittiert und sind unversehrt geblieben.

Keine sicherheitsrelevanten Daten betroffen

Bei den Daten handelt es sich um technische Informationen eines Zulieferbetriebs, die nicht sicherheitsrelevant sind. Ebenfalls wurden keine relevanten personenbezogenen Daten gestohlen. Die weltweit im Einsatz stehenden Schienenfahrzeuge von Stadler sind vom Datendiebstahl in keinerlei Hinsicht betroffen. Ebenfalls läuft die Produktion von Stadler weltweit normal weiter.