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Neues FCSG-Trikot und Hauptprobe im Sitterstadion

Region, Stadt und Tradition prägen die drei neuen Trikots des FC St.Gallen. Am Donnerstag wurden sie an einem Launch-Event in der Stadt präsentiert. Am Freitag folgt das Testspiel gegen Norwich City.

Von rez/pd
aktualisiert vor 1 Stunde

Das neue Heimdress kommt in den klassischen grün-weissen Farben daher, ist aber sonst sehr verspielt. So sind die Wappen aller 180 Ostschweizer Gemeinden in einem Muster auf dem Trikot abgebildet. «Sie stehen für die Menschen, die unsere Region prägen, unsere gemeinsame Leidenschaft und den starken Zusammenhalt in der Ostschweiz», schreibt der Verein in einer Medienmitteilung. Im Nacken ist die Sitterbrücke abgebildet, die für den Fluss steht, der die Ostschweiz über die Kantonsgrenzen hinweg verbindet. Damit bezieht sich der FC St.Gallen auch auf den neuen Namen seiner Heimstätte: Ab der neuen Saison spielt er im Berit Sitterstadion.

Beim schwarzen Auswärtstrikot geht’s um die historischen Ursprünge der Stadt St.Gallen. Orangefarbene Akzente an Kragen, Ärmeln und Ausrüsterlogo erinnern an die irische Herkunft des heiligen Gallus. Die Aufschrift «Anno 612» im Nacken verweist auf dessen Ankunft und damit den Ursprung der Stadt St.Gallen. Das dritte Trikot erinnert an besondere Momente in der bald 150-jährigen Geschichte des FCSG. Das weisse Design mit Querstreifen ist schlicht und greift den Stil früherer Zeiten auf. Der gestickte Badge zeigt das historische Vereinswappen aus den 1950er-Jahren.

Testspiel gegen einen englischen Zweitligisten

Am Freitag bestreiten die Espen ihr letztes Testspiel, bevor am nächsten Donnerstag zu Hause gegen SL Benfica der erste Ernstkampf der Saison ansteht. Der FC St.Gallen empfängt um 20 Uhr den Norwich City FC, der in der zweithöchsten englischen Liga spielt. Die «Canaries» (Kanarienvögel) haben die letzte Saison auf Rang neun abgeschlossen. Obwohl sie nur in der zweiten Liga spielen, stellten sie fünf Spieler, die für verschiedene Nationalteams im WM-Aufgebot standen: Kenny McLean (Schottland), José Cordoba (Panama), Ali Ahmed (Kanada), Anis Ben Slimane (Tunesien) und Mohamed Touré (Australien).

Die St.Galler, mit Diego Besio (in Weiss), spielen am Freitagabend gegen Norwich City.
Die St.Galler, mit Diego Besio (in Weiss), spielen am Freitagabend gegen Norwich City.
Bild: hst

Trainiert wird Norwich vom 52-jährigen Philippe Clement, der als Spieler über 250 Einsätze für Club Brugge hatte. Als Trainer war der Belgier ebenfalls drei Jahre bei diesem Verein tätig, zudem trainierte er etwa Monaco und die Glasgow Rangers. Mit Christian Fassnacht, Timm Klose, Josip Drmic und Gaetano Giallanza standen schon vier Schweizer Spieler in der Universitätsstadt und Hauptstadt des Countys Norfolk unter Vertrag. Der Verein aus der 200 Kilometer von London entfernten, rund 190000 Einwohner zählenden Stadt trägt die Farben Gelb und Grün.

Wenige Veränderungen beim FC St.Gallen

Der FC St.Gallen hat eine ruhige Sommerpause hinter sich. Los ging es mit «Espen on Tour», in dessen Rahmen die Profis auch in Widnau zu Gast waren. Dort besiegten sie den SCR Altach in einem unterhaltsamen Spiel vor 1870 Fans mit 3:2, das entscheidende Tor erzielte Betim Fazliji. In den weiteren Tests gab es einen 1:0-Sieg in Winterthur, ein 1:0 gegen Vaduz und ein 0:1 gegen Lustenau an einem Turnier in Trübbach sowie eine 3:6-Niederlage beim französischen Spitzenverein Olympique Lyonnais.

Im Kader hat sich nicht viel getan. Dies ist allerdings mit Vorsicht zu geniessen, denn der Transfermarkt ist allgemein noch nicht richtig in Schwung gekommen und es darf davon ausgegangen werden, dass es noch Mutationen gibt. Nicht mehr dabei ist Stürmer Alessandro Vogt, der in die Bundesliga zu Hoffenheim wechselte. Jordi Quintillà wechselte nach Zypern, der aus einer Leihe zurückgekehrte Konrad Faber zu Osnabrück. Fix verpflichtet hat der FCSG Aliou Baldé, der bisher von Nizza ausgeliehen war, und Leon Frokaj. Der 21-Jährige kam von Aarau und ist ein zentraler Mittelfeldspieler mit eher offensiver Ausrichtung.