Eishockey vor 1 Stunde

Rang zwei bedeutet für den SCR drei Heimspiele in der Masterround

Der SC Rheintal hat am Mittwochabend sein Zwischenziel erreicht: Dank des 2:1-Sieges gegen die Argovia Stars hat er in der Masterrunde drei Heimspiele. Das erste davon steigt am Samstag, 17.30 Uhr, in Widnau.

Von Sepp Schmitter
aktualisiert vor 1 Stunde

Zwischenziel erreicht: Der SCR gewann das letzte Spiel des Grunddurchgangs gegen Argovia und sicherte sich den zweiten Platz. Die Luchse hatten das bis zur Schlusssirene spannende, faire Spiel eigentlich immer im Griff, erzielten aber zu wenige Tore. Zwei stark spielende Torhüter hielten die Spannung hoch, die fast 400 Fans kamen in den Genuss einer unterhaltsamen Partie.

In der letzten Runde sind alle Entscheidungen gefallen. Am Samstag, 17.30 Uhr, beginnt für den SCR mit einem Heimspiel gegen Bellinzona die Masterround. Der Sieg gegen die Aargauer war wichtig, weil auch die beiden direkt hinter den Rheintalern liegenden Teams gewannen. So kommen die treuen Fans in den Genuss von drei Heimspielen, während nur zwei Auswärtsfahrten anstehen.

Erst in den Schlussminuten wird es etwas hektisch

Das Startdrittel war bei leichten Vorteilen für die Gastgeber ausgeglichen. Bis zur Spielmitte fielen keine Tore, auch weil die wenigen Powerplays ungenutzt blieben. Erst eine doppelte Überzahl der Luchse ermöglichte Mica Moosmann den ersten Treffer. Die Gäste waren gefordert und machten mehr Druck, überzeugten aber nicht. Die Rheintaler liessen sie anrennen, kontrollierten das Spiel und wenn es etwas zu tun gab, entschärfte Ramon Metzler die brenzligen Szenen.

Auf den anderen Plätzen war indes die Entscheidung gefallen, womit klar war, dass die Aargauer unabhängig vom Resultat auch in der Masterround spielen. Dennoch versuchten sie bis zum Schluss, den Rheintalern in die Suppe zu spucken. Der SCR hielt aber Stand und erzielte mit Yanick Bodemann ins leere Tor das 2:0. Eine Strafe brachte die Hoffnungen für Argovia zurück, im Powerplay reichte es auch zum Anschlusstor, dabei blieb es dann aber.

Am Samstag geht’s gegen Bellinzona weiter

Auch Argovia hat es in die Runde der besten Sechs geschafft – Reinach fiel in der letzten Runde unter den Strich und muss in der Hoffnungsrunde mit Herisau und Wallisellen um die letzten beiden Playoff-Plätze kämpfen. In der Masterround gibt es fünf Spiele, wobei der SCR Bellinzona, Argovia und Wil empfängt sowie ins Prättigau und nach Burgdorf reist. In diesen Spielen geht es primär darum, die Playoff-Form zu finden und sich mit einem Platz unter den ersten vier das Heimrecht zu sichern. Zudem müssen einige Spieler ihre Verletzungen auskurieren, damit alle bereit sind, wenn am 10. Februar die Playoffs beginnen.

Der Gegner vom Samstag, Bellinzona, schnappte sich mit einem knappen 2:1 gegen Wallisellen den Platz in der Masterround in der letzten Sekunde. In der Vorrunde gab es bei den Tessinern einen überraschend hohen 8:1-Erfolg, im Heimspiel kehrten die Luchse einen Rückstand und führten bis kurz vor Schluss 3:2. Ein Shorthander bescherte den Zuschauern eine torlose Verlängerung und der SCR holte im Penaltyschiessen den Zusatzpunkt. Es dürfte also spannend werden.

1. Liga Ost
Rheintal – Argovia 2:1 (0:0, 1:0, 1:1)
 
KEB Aegeten – 387 Zuschauer – SR: Häusler; Mutinelli, Weber.
Tore: 29. Moosmann (Pilgram, Waidacher) 1:0, 59. Bodemann (Moosmann, Waidacher) 2:0, 60. Grisoni (Pfister) 2:1.
Strafen: Rheintal 4x2, Argovia 5x2 Minuten.
Rheintal: Metzler (Sauter); Binder, Thurnherr, Pfennich, Good, Wiedner; Hagen, Pilgram, Waidacher, Bodemann, Moosmann; Manser, Egger, Bernard, Bartholet, Stoop; Baur, Zerlauth.

Weitere Ergebnisse: Prättigau-H. – Luzern 6:1, Burgdorf – Reinach 7:2, Bellinzona – Wallisellen 2:1, Herisau – Küssnacht 1:2.
Rangliste (alle 20 Spiele): 1. Wil 53, 2. Rheintal 38, 3. Prättigau-H. 38, 4. Burgdorf 37, 5. Bellinzona 34, 6. Argovia 32, 7. Reinach 32, 8. Wallisellen 24, 9. Herisau 23, 10. Küssnacht 15, 11. Luzern 4.

Abo Aktion schliessen
News aus der Region?

Alle Geschichten, alle Bilder

... für nur 12 Franken im Monat oder 132 Franken im Jahr.