Rebstein startete mit Respekt ins Spiel, in den ersten zehn Minuten passierte nicht viel. Es ging vorerst mehr darum, dass ein weggetretener Ball viel Zeit brauchte, um wieder ins Feld zu finden oder dass auch Brühler vor Ort waren – kein Wunder, sie duellieren sich mit Rebstein um den Aufstieg. Dem Tor näherten sich die Teams indes eher weniger. Einmal musste Kevin Fend bei einem harmlosen Abschluss eingreifen, dann schoss Philip Baumgartner so weit drüber, dass Rebsteins Ehrenpräsident Hasa Steiner den Ball suchen musste.
Es war aber schnell zu sehen: Der FC Rebstein hatte mehr Ballbesitz, Rotmonten suchte schneller die Tiefe. Zum Erfolg führte beides nicht, sondern ein Standard. Nach einem Eckball von Manoah Egbon landete der Ball über Umwegen bei Andrin Cabezas. Der haute drauf und sein Ball landete an Freund und Feind vorbei im Tor. Und nur 40 Sekunden später doppelte Cabezas nach: Nach einer schönen Kombination über Luka Dursun und Alessandro Gottscher traf er zum 2:0.
Damit war das Spiel noch nicht entschieden, doch in die von Rebstein richtige Richtung gelenkt. Und Rebstein machte weiter, behielt das Spiel in der Hand, obwohl auch Rotmonten seinen Teil dazu beitrug. Die Vorentscheidung fiel dann in der 37. Minute. Cabezas und Gottscher spielten sich mit einem Doppelpass durch die Abwehr der St.Galler und Egbon erzielte aus kurzer Distanz das 3:0. Rebstein vergab danach noch zwei Chancen, bis es in die Pause ging.
Die zweite Hälfte ist recht schnell erzählt: Rebstein vergab mit Baumgartner noch zwei Chancen, ehe das 4:0 folgte. Dabei profitierte Dursun von einem Fehlgriff des St.Galler Torhüters. Drei Minuten später traf Baumgartner aus 20 Metern zum 5:0.
In der Nachspielzeit gelang Noel Senn dann noch das verdiente Ehrentor für die Gastgeber, die bis zum dritten Gegentor ein gutes Spiel gezeigt hatten. Rebstein bleibt nach diesem 5:1-Sieg – notabene ohne einzige gelbe Karte – an der Tabellenspitze und setzt seinerseits Brühl II wieder unter Druck.
Rebstein überzeugt in St.Gallen und gewinnt 5:1