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RS Kriessern gewinnt auswärts gegen den Aufsteiger auch den zweiten Kampf der Saison

Die RS Kriessern siegt auch im zweiten Kampf gegen einen Aufsteiger deutlich mit 30:10. Obwohl die Rheintaler mit einem verjüngten Team ins Luzerner Hinterland reisten, liessen sie nichts anbrennen.

Von dip
aktualisiert vor 1 Stunde

Bei einem Durchschnittsalter von weniger als 22 Jahren war Fabio Dietsche der Routinier und Teamleader bei Gelb-Schwarz, und er führte seine Farben zu einem ungefährdeten Erfolg.

TV Ufhusen hält noch mit

Der Auftakt gestaltete sich noch ausgeglichen. Manuel Zäch trat diesmal bis 57 kg Freistil an. Er zeigte gegen Luis Hausherr von Beginn weg, wer der Chef im Haus ist. Noch im ersten Umgang holte er sich die technische Überlegenheit mit 15:0. Im Gegenzug gelang Simon Marti bis 130 kg Greco umgehend der Ausgleich. Er legte Ruben Raunjak nach deutlicher Führung auf die Schultern. Einen erfolgreichen Saisoneinstand feierte danach Levin Meier bis 60 kg Greco. Der U20-Internationale zeigte sich vor allem in der Bodenlage seinem Kontrahenten Lukas Hofer deutlich überlegen und siegte vorzeitig 15:0. Deutlich ausgeglichener entwickelte sich das Geschehen bis 97 kg Freistil zwischen Daniel Loher und Remo Kneubühler. Keiner der beiden liess sich aus der Reserve locken, und weil Kneubühler die spätere Passivität erhielt, riskierte er am Schluss alles und gab prompt die Punkte zum Endstand von 3:1 ab. Einen kurzen, aber beeindruckenden ersten Auftritt in der Swiss Premium League 2026 gab bis 65 kg Freistil Dominik Laritz. Dank seiner technischen Klasse sorgte er gegen Adrian Schärli für die vorzeitige Entscheidung mittels Schultersieg.

RSK setzt sich ab

Nach der Pause ging es dank Fabio Dietsche bis 87 kg Greco im gleichen Stil weiter. Kilian Kneubühler war zwar ein unbequemer Gegner, doch letztlich war das Verdikt mit 10:0 eindeutig. Joel Gächter durfte diesmal bis 67 kg im Greco ran, und der 17-Jährige rechtfertigte die Nomination gegen Robin Alt mit starker Technik und einem 16:0-Überlegenheitssieg. Ufhusens Routinier Remo Falleger wusste sich gegen Sandro Hungerbühler bis 74 kg Freistil anfänglich geschickt zu wehren, doch der Kriessner spielte im zweiten Umgang seine Schnelligkeit aus und holte sich dank starker Beinangriffe einen verdienten 16:1-Sieg. Ein weiteres Saisondebüt gab es bis 86 kg Freistil. Reto Steger musste sich Raphael Schärli stellen, und es war schnell zu sehen, dass Steger deutlich leichter war. Der Kriessner liess sich nicht entmutigen und kämpfte verbissen um einen Punkt, den er sich dann auch redlich verdiente. Die vorzeitige 4:20-Niederlage konnte er aber nicht verhindern. Zum Abschluss gab es dann nochmals einen erfolgreichen Kriessner Auftritt zu vermelden. Fritz Reber zeigte bis 77 kg Greco auch beim zweiten Auftritt in diesem Jahr seinen unwiderstehlichen Ausheber, der ihm gegen Nicola Alt einen vorzeitigen 15:0-Überlegenheitssieg bescherte. Mit zwei Siegen gegen die Aufsteiger ist der Saisonstart der Kriessner wie erwartet geglückt.