So hat es beim letzten Umbau der «Eishalle» in Wallisellen zwar ein Dach gegeben, doch die Seitenwände blieben teils offen. So kann es bei feuchtkaltem Wetter – in den Wintermonaten alles andere als eine Seltenheit – zu Nebel über dem Spielfeld kommen. Aus diesem Grund musste in dieser Saison schon das Spiel zwischen dem EHCW und dem Schlusslicht Hockey Reinach abgebrochen werden.
Trotzdem liegen die Glatttaler an der Tabellenspitze. Sie haben im Gegensatz zu vielen anderen Teams zwar erst fünf Spiele ausgetragen, aber alle in der regulären Spielzeit gewonnen. Deshalb stehen sie mit dem Punktemaximum da. Die Zürcher haben gegen Prättigau-Herrschaft, Dielsdorf-Niederhasli sowie die Ritter aus Burgdorf deutlich gewonnen, gegen Herisau und Bellinzona waren die Resultate knapp. Die Zürcher, die in die Organisation des ZSC eingebunden sind, haben sich auf diese Saison hin punktuell verstärkt, nachdem sie im Vorjahr Rang acht und die Playoffs erreicht haben. Mit über 26 Jahren hat der Kader einen relativ hohen Altersdurchschnitt, es ist also viel Erfahrung auch aus höheren Ligen vorhanden.
Ob das genügt, um den Höhenflug gegen die kampfstarken Rheintaler weiterzuführen, wird sich am Mittwochabend zeigen. Die Zürcher hatten am letzten Samstag spielfrei und sind ausgeruht. Die Luchse haben mit zwei tollen Erfolgen gegen Prättigau-Herrschaft und die Argovia Stars aber in die Spur gefunden und Betriebstemperatur erreicht. Headcoach René Stüssi und seine Boys werden alles geben, um die Walliseller Serie zu beenden und mit Punkten im Gepäck nach Hause zu fahren.
SC Rheintal gastiert am Mittwoch bei Spitzenreiter Wallisellen