Der SCR belegt aktuell den zweiten Platz und würde diesen mit einem Sieg nach 60 Minuten sicher behalten. Kommt es gegen die Aargauer jedoch zu einer Verlängerung oder gar einer Niederlage, könnten die Rheintaler im schlechtesten Fall sogar noch auf den vierten Platz abrutschen. Das Spiel ist für sie also durchaus wichtig, beginnen die Teams auf den Rängen eins bis drei die Masterround am Samstag doch mit einem Heimspiel gegen eine Mannschaft von den Rängen vier bis sechs.
Die Rheintaler streben einen Sieg an, um alles klarzumachen. Doch das wird nicht einfach, denn die motivierten Aargauer kämpfen mit Burgdorf, Reinach und Bellinzona um einen Platz in der Runde der besten sechs Teams. Drei dieser vier Teams werden sich für die Masterround qualifizieren, eines aber nicht. Die Rüebliländer haben nur drei Punkte weniger als der SCR, zumal ihr abgesagtes Spiel gegen Luzern mit einem 5:0-Sieg gewertet wurde. Ihre Chancen stehen nicht schlecht, der Ausgang der Qualirunde hängt für sie aber von den Resultaten der direkten Konkurrenz ab.
Nach dem begeisternden Sieg in Küssnacht – der SCR gewann nach 0:3-Rückstand noch 4:3 – möchten die Luchse auch ihr Heimpublikum mit bester Eishockeykost verwöhnen. Auf die Argovia Stars trafen sie im allerersten Spiel dieser Saison, und sie gewannen es dank eines Tores von Lukas Thurnherr in der letzten Sekunde des Startdrittels mit 1:0. Die Aargauer könnten nun mit einem Sieg zu den Rheintalern aufschliessen. Sie stehen allerdings deutlich mehr unter Druck als der SCR, der unbeschwert aufspielen kann. Diese Ausgangslage garantiert Spannung und gute Unterhaltung. Machen die Luchse dort weiter, wo sie am Samstag aufgehört haben, wird es ein weiteres Spektakelspiel.
SC Rheintal kämpft am Mittwoch um die letzten Punkte der Qualirunde